Agenten-Thriller vor Gericht

Mit der Aussageverweigerung der beiden angeklagten jugoslawischen Ex-Agenten hat der Prozess um die Ermordung eines kroatischen Dissidenten vor 31 Jahren in Wolfratshausen begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem damaligen Geheimdienstchef Zdravko Mustac und seinem engen Mitarbeiter Josip Perkovic vor, 1983 die Erschießung angeordnet zu haben.

Am Nachmittag entzog Vorsitzender Richter Manfred Dauster dem kroatischen Verteidiger Perkovic das Wort. Er hatte zuvor behauptet, der BND lenke und bezahle einen Zeugen. Außerdem habe der BND im früheren Jugoslawien terroristische Sprengstoffanschläge veranlasst. Dauster stufte dies als "sachfremde Erklärung" ein.
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