Agrarminister Brunner erlaubt Nachtzielgeräte für Wildschweinjäger
Noch effizientere Bejagung

Den Wildschweinen wollen die Jäger künftig auch mit Nachtsichtgeräten auf die Pelle rücken. (Bild: dpa)
München. (dpa) Wildschweine dürfen in Bayern künftig mit militärischen Hilfsmitteln gejagt werden: Agrarminister Helmut Brunner (CSU) erlaubt in «Problemregionen» auf Antrag Nachtzielgeräte bei der Sauenjagd.

Das ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem Brunner die rasante Vermehrung der Wildschweine in Bayern eindämmen will. Darüber hatte am Donnerstag die «Passauer Neue Presse» berichtet. Allerdings fehlt noch die waffenrechtliche Erlaubnis des Bundeskriminalamts.

Die Wildschweine haben sich so stark vermehrt, dass Bayerns Jäger inzwischen jährlich mehr als 60.000 Sauen schießen. Trotz der hohen Abschusszahlen vermehren sich die Schweine weiter, so dass es inzwischen vielerorts Konflikte und Streit zwischen Jägern und Bauern gibt.

«Wir brauchen neue Impulse für eine noch effizientere Bejagung und eine dauerhaft wirksame Bestandsregulierung», sagte Brunner.
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