Air-Asia-Absturz: Terrorattacke ausgeschlossen

Während die Opfer des Flugzeugcrashs vom indonesischen Flughafen in Pangkalan Bun nach Surabaya überführt werden, gehen die Ermittlungen zur Unglücksursache weiter. Bild: dpa
Ermittler schließen einen Terroranschlag als Ursache des AirAsia-Absturzes in Indonesien aus. Sie hätten bei einer ersten Auswertung der Flugdatenschreiber keine Anhaltspunkte dafür entdeckt, sagte Nurcahyo Utomo, Ermittler bei der Transportsicherheitsbehörde, am Dienstag: "Wir haben keine Hinweise auf Terrorismus gefunden". Auf dem Cockpit-Rekorder seien nur die Stimmen der Piloten zu hören.

Air-Asia QZ8501 war auf dem Weg von Surabaya nach Singapur in die Javasee gestürzt. Der Pilot des Airbus A 320 setzte keinen Notruf ab. An Bord des Billigfliegers waren 162 Menschen, die alle ums Leben kamen. Taucher fanden die Flugschreiber zwei Wochen später. Bis Dienstag wurden 53 Leichen geborgen. Die Ermittlungen konzentrieren sich damit weiterhin auf technisches Versagen oder Pilotenfehler. Ein erster Bericht zur Absturzursache soll am 28. Januar veröffentlicht werden.
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