Air-Asia-Wrack: Suchtrupps stellen die Arbeiten ein
Bergung beendet

Einen Monat nach dem Absturz der Air-Asia-Maschine vor Indonesien hat das Militär die Bergungsarbeiten bis auf weiteres beendet. Das Personal werde abgezogen, nachdem Spezialtaucher keine weiteren Leichen gefunden hätten, sagte ein Marinekommandeur. "Wir sind aber bereit, die Suche jederzeit wieder aufzunehmen", betonte Vizeadmiral Widodo, Leiter des militärischen Suchteams, nach einem Online-Bericht der Zeitung "Republika".

Die Versuche indonesischer Suchmannschaften, den Rumpf aus dem Wasser zu heben, waren in den vergangenen Tagen fehlgeschlagen. Nach Angaben des Militärs könnte das Vorhaben ganz aufgegeben werden. Die Nationale Such- und Rettungsbehörde, die die Gesamtverantwortung für die Bergung hat, teilte lediglich mit, die Operation werde zurückgefahren. Sie machte aber keine näheren Angaben darüber, ob diese möglicherweise ganz eingestellt werden soll.

Heute soll der vorläufige Untersuchungsbericht des Unglücks in Auszügen bekanntgemacht werden. Zuständig ist die Verkehrssicherheitsbehörde NTSC in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Bereits am Dienstag hatten die Ermittler darauf hingewiesen, dass der Report keine Daten der Flugschreiber enthalten werde. Deren Auswertung sei noch nicht abgeschlossen.
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