Aktuelles Problem: Syrer zu Fuß

"Es ist unglaublich, was da reinkommt, welches Elend uns umgibt", sagt Polizeioberkommissar Franz Völkl aus Waidhaus. Die Bundespolizei nimmt die Betroffenen der Brennpunkte der Welt in Empfang - "und von dort, wo Schleusermafias Geld verdienen können". Beispiel Donnerstag. Um 12.10 Uhr stoppt die Polizei ein Auto auf der A 93 bei Frauenricht: ein Schleuser und Syrer, die nach Skandinavien wollten. Um 18.20 Uhr hält die Bundespolizei auf der A 6 ein französisches Auto mit vier Tschetschenen an: ein Schleuser mit französischem Flüchtlingsausweis und ein Vater mit zwei Söhnen und polnischer Asylbescheinigung. Die Schleuser werden dem Haftrichter vorgeführt. Die Flüchtlinge kommen ins Erstaufnahmelager Zirndorf. Aktuell werden vor allem Syrer aufgegriffen. Sie kommen auf zwei Wegen: im Zug über Weiden. "Ein, zwei Mal die Woche" holen Bundespolizisten syrische Flüchtlinge aus den Zügen aus München. Oder die Syrer kommen zu Fuß über die grüne Grenze: 2014 hat die Bundespolizei Waidhaus ein halbes Dutzend Fuß-Schleusungen gestoppt, syrische Männer in Gruppen von je vier Personen. (ca)
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