Alle Dachtypen sind erlaubt

Die Großkonreuther Blasmusik engagiert sich stark in der Jugendarbeit. Im Bild der Auftritt der Kinder bei der Weihnachtsfeier. Die Gemeinde will über eine Aufstockung der Förderung nachdenken. Bild: wg

Großzügig ist die Gemeinde im Baugebiet Poppenreuther Straße. Dort brauchen sich die Bauwilligen nur mehr an einer Beschreibung orientieren.

Vorgestellt wurde bei der Marktratssitzung die 1. Änderung des Bebauungsplanes Großkonreuth "Poppenreuther Straße". Zum gleichen Thema wurde einstimmig ein Billigungs- und Auslegungsbeschluss getroffen. "Jetzt sind fast alle Haustypen und Dachtypen sowie Wand- und Geschosshöhen erlaubt, auch die bebaubaren Flächen wurden geändert", informierte Bürgermeister Josef Schmidkonz. Es gebe aber eine Beschreibung, woran sich Bauwillige trotzdem halten müssen. Auf Anregung von Siegfried Scharnagl wird die Beschreibung den Räten per Mail zugeschickt.

Zu überlegen sei noch, ob die Straße im Baugebiet (4,5 m Breite) auf einer Seite mit Parkplätzen ausgestattet werden soll oder ob nicht rechts und links preisgünstigerer Schotterrasen ausreicht. Auf die Frage von Klaus Schöner zum Flurweg mitten durch das Baugebiet teilte der Bürgermeister mit, dass dieser Weg erhalten werden muss. "Eine Eingrünung muss als Auflage aufgenommen werden", informierte Schmidkonz weiter. Die Anlieger müssten Bäume und Sträucher pflanzen als Ausgleichsfläche. Die Bepflanzung sei vorgegeben und reicht von Laub- bis zu Obstbäumen.

Bei der Sitzung nahm der Marktrat einstimmig die Entlastung für die Jahresrechnungen für die Haushaltsjahre von 1986 bis 2013 vor. Die Jahresrechnungen würden derzeit nochmals vom Landratsamt als überörtliche Stelle geprüft, teilte Schmidkonz mit. Oswald Seidl wollte wissen, ob etwas festgestellt worden sei und German Hartmann fragte nach, ob ein schriftlicher Bericht dazu vorliegt. Dieser muss laut Schmidkonz erst noch besprochen werden, ehe er an die Räte weitergegeben wird.

Zuschussanträge

Der Zuschussantrag auf Förderung der Jugendarbeit des Obst- und Gartenbauvereins Großkonreuth wurde positiv beschieden. Vorsitzender Alfred Benkner bat um Unterstützung für die neu gegründete Kindergruppe, die sich einmal monatlich trifft. Sowohl Josef Schmidkonz als auch Siegfried Scharnagl und German Hartmann war es wichtig, die Jugendarbeit zu unterstützen. Da der Aufwand nicht so groß sei wie bei einem Sportverein, wurden vorerst 100 Euro Zuschuss genehmigt. "Jeder Verein muss jährlich einen Zuschussantrag stellen", so Schmidkonz. Beim nächsten Mal könne der Zuschuss vielleicht aufgestockt werden. Einstimmig positiv entschieden wurde über den Antrag der Blasmusik Großkonreuth, die die Verwendung des Gemeindewappens für Urkunden für besondere Mitglieder beantragt hatte. Laut Franz Schöner macht die Blasmusik auch überregional auf die Gemeinde aufmerksam. Schmidkonz würdigte die Leistungen der Blasmusik in der Jugendarbeit. Seiner Meinung nach spreche nichts gegen die Verwendung des Wappens auf den Urkunden. "Auch die Feuerwehr hat das Wappen drauf." Schmidkonz regte an, bei der Haushaltsberatung eine höhere Förderung für die Blaskapelle zu überlegen. "Die Blaskapelle bildet über 20 Kinder aus und bekommt insgesamt 200 Euro. Für jedes Kind, das die Kreismusikschule besucht, zahlen wir 157 Euro." Auch bei der Blaskapelle gebe es ausgebildete Lehrer, die in ihrer Freizeit ohne Entschädigung arbeiten.
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