Aller Anfang ist gar nicht so schwer, wie mancher Azubi annimmt
Keine Panik, alles halb so schlimm!

Endlich ist es soweit: Nach vielen Jahren in der Schule steht der Start ins Berufsleben unmittelbar bevor. Neben neuen Aufgaben warten hier vor allem neue Gesichter. So können Azubis gleich in den ersten Wochen Pluspunkte sammeln:

Wenn die Nervosität vor dem ersten Arbeitstag steigt, sollte man sich im Stillen einfach seine Erfolge vor Augen halten: "Du hast deinen Schulabschluss in der Tasche und die Firma hat sich unter vielen Bewerberinnen und Bewerbern für dich entschieden."

Dass man trotzdem aufgeregt ist, das ist ganz normal. Das Gute daran ist, man sieht es einem viel weniger an, als man denkt. Und wenn angehende Azubis folgende Tipps beachten, kann nichts mehr so richtig komplett schief gehen:

Pünktlich sein!

Niemand wartet gerne - und erst recht nicht auf den neuen Azubi. Um auch wirklich pünktlich anzukommen, hilft es, die Strecke zum Arbeitsplatz vorher abzufahren. "So erfährst du, wie lange du zum Beispiel im Berufsverkehr für den Weg brauchst", raten die Experten von Planet Beruf. Auch die Kleidung und die Tasche für den ersten Arbeitstag sollten angehende Azubis sich bereits am Vorabend bereit legen - so lässt sich Zeitdruck vermeiden.

Höflich auftreten!

Dazu gehören nicht nur "Bitte" und "Danke", sondern selbstverständlich auch die freundliche Begrüßung, Verabschiedung, ein kurzer Smalltalk im Aufzug oder ein nettes Wort für die/den Bürokollegin/-kollegen. Der Kollegin bzw. dem Kollegen die Tür aufzuhalten, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Offen für Neues sein!

Als Azubi ist man im Betrieb, um zu lernen. "Das Wissen wird dir aber nicht hinterhergetragen. Eigeninitiative ist gefragt! Wenn du etwas nicht verstehst oder du dir nicht sicher bist, dann hake ruhig nach", raten die Berufsexperten. Damit zeigt man gleich Interesse.

Überblick behalten!

Das beste Azubi-Allzweckwerkzeug ist der Notizblock. In den ersten Tagen erfährt man sehr viel Neues und wird den neuen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt.

Damit man nicht durcheinanderkommt oder etwas vergisst, sollten die Neuen sich notieren, wann welche Aufgabe wie erledigt werden muss etc. Das hilft beispielsweise beim Erstellen der Ausbildungsnachweise.

Hilfsbereitschaft signalisieren!

Jemand steckt gerade bis über beide Ohren in Arbeit, die Gemeinschaftsküche sollte dringend wieder aufgeräumt werden? Hier sollten Azubis ihre Hilfe anbieten.

Und wenn doch mal was danebengeht: Nobody is perfect! Jeder war mal neu im Betrieb und hat am Anfang Fehler gemacht. Wichtig ist, daraus zu lernen. (Quelle: BA)
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