Allerheiligen im Altlandkreis

Pfarrer Moses Gudapati segnete auf dem Friedhof in Leuchtenberg die Gräber. Bild: fz

So wie auf dem Friedhof in Leuchtenberg gedachten auf allen Friedhöfen im Altlandkreis Vohenstrauß am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein die Menschen ihrer Verstorbenen.

Leuchtenberg. (fz) Am Grab Zwiesprache mit einem lieben Familienangehörigen oder einem Verwandten zu halten, dafür bietet das Kirchenfest Allerheiligen den Hinterbliebenen die beste Möglichkeit, um nah bei ihren Verstorbenen zu sein. Liebevoll wurden in den Tagen zuvor die Gräber bepflanzt und geschmückt. Am Sonntag reisen die Angehörigen teils von weit her an, um bei der Trauerfeier dabei zu sein. Oftmals ist so Allerheiligen der Tag, an dem sich die Verwandten einmal im Jahr treffen, oder an dem man auch alte Freunde wiedersieht.

Pfarrer Moses Gudapati zelebrierte die Gedenkandacht in der Pfarrkirche. Danach ging es im Trauerzug zum Friedhof, wo der Geistliche beim Rundgang durch die Reihen die Gräber segnete. Nachdem Allerheiligen an verschiedenen Tagen stattfand, hatte Papst Gregor IV im Jahr 835 diesen Feiertag für die gesamte Westkirche auf den 1. November festgelegt.
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