Alles nur gescannt?

Alles nur gescannt? Franken können sich für Nacktscanner nicht erwärmen. Das erste Gerät, das Anfang Juni am Flughafen aufgebaut wird, sorgt schon im Vorfeld für Skepsis. Wie der Datenschutz gewährleistet werden kann, will die grüne Stadträtin Britta Walthelm in einem Brief an Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) wissen. Die Gegenseite versichert, dass keine Bilder des Körpers erstellt würden. Niemand sei verpflichtet, sich durchleuchten zu lassen. Und: Der 175 000-Euro-Apparat schade ke
Franken können sich für Nacktscanner nicht erwärmen. Das erste Gerät, das Anfang Juni am Flughafen aufgebaut wird, sorgt schon im Vorfeld für Skepsis. Wie der Datenschutz gewährleistet werden kann, will die grüne Stadträtin Britta Walthelm in einem Brief an Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) wissen. Die Gegenseite versichert, dass keine Bilder des Körpers erstellt würden. Niemand sei verpflichtet, sich durchleuchten zu lassen. Und: Der 175 000-Euro-Apparat schade keinesfalls der Gesundheit, da er weder ionisierende noch Röntgenstrahlen abstrahle. Verwiesen wird auf Erfahrungen in München, wo sich vor Körperscannern stets lange Schlangen bilden. Warum? Weil dann die Suche nach verdächtigem Material nur 1,5 Sekunden dauert. (gük)

Alles nur geklaut?

Das Projekt "Spielraum" sorgt für Spielverderber. Ende April hatte man die gesamte Lorenzkirche leergeräumt. Passend zur Lutherdekade wollte man darauf hinweisen, dass auch bei Kirchen Altes entrümpelt werden muss, um Neues zu entdecken. Nun behauptet Bildhauerin Meide Büdel , die Idee habe man von ihr geklaut. Als eine von fünf Künstlern hatte sie sich an dem Wettbewerb der Landeskirche beteiligt, bei dem ein Preis von 200 000 Euro ausgeschrieben wurde. Gewonnen hat das Geld keiner von ihnen. Stattdessen setzte die Gemeinde das Wettbewerbsmotto in Eigenregie und fast zum Nulltarif um. Auch der beteiligte Bildhauer Michael Schrattenthaler aus München kritisiert: "Als Ideengeber kamen wir wohl gerade recht." (gük)

Alles nur geneidet?

Der Bayerische Rundfunk verriet es kürzlich: Das Gehalt von Josef Hasler , Chef der Städtischen Werke Nürnberg, stieg im Jahr 2013 von 430 000 auf 497 000 Euro. Die Erhöhung von über 15 Prozent begründet Stadtkämmerer Harald Riedel so: "Herr Hasler hat verschiedene Aufgaben." Ach so, und welche? Er spiele auch bei der Thüga, dem großen deutschen Stadtwerke-Konglomerat, eine wesentliche Rolle. Außerdem müsse man Topmanager marktgerecht bezahlen, damit die Leistung stimmt, fügt Riedel hinzu. Nun könnte Oberbürgermeister Ulrich Maly ins Grübeln kommen, der als Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Werke die Gehälter mit verantwortet. Maly verdient ein Drittel dieser Summe - "leistet er auch nur ein Drittel im Vergleich zu Hasler?", fragt ein Internet-Nutzer. (gük)
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