Alles über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vertrauten so früh wie möglich bestimmen

Dr. Susanne Kreutzer (stehend) vor den aufmerksamen Zuhörerinnen des Frauenbundes Wildenau. Bild: lk
Das Thema bescherte dem Frauenbund ein volles Pfarrheim. Dr. Susanne Kreutzer, ärztliche Leiterin der Palliativstation Neustadt/WN referierte über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

In Bezug auf die Vorsorgevollmacht mit Betreuungsverfügung wies Dr. Kreutzer darauf hin, dass die vereinbarten Punkte vom Vollmachtgeber (Patienten) auf dem Antrag entsprechend mit "Ja" oder "Nein" gekennzeichnet sein müssen.

Dabei ginge es unter anderem um die Gesundheitssorge, wie mit Post zu verfahren sei, wer bei Behörden als Vertretung vorstellig werden soll oder um die Vermögenssorge.

Die Patientenverfügung regle hingegen das Vorgehen bei Weiterbehandlungen, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen durchzusetzen oder verständlich zu äußern.

Selbstverständlich könne eine verfasste Verfügung jederzeit abgeändert oder insgesamt widerrufen werden. Sinnvoll sei es in jedem Fall, sowohl eine Vorsorgevollmacht mit Betreuungsverfügung als auch eine Patientenverfügung zu formulieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.