als Vorbild
Eurocopter

Eurocopter als Vorbild Beim Regensburger Domforum plauderte Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel jüngst darüber, wie der 2002 eingeführte "Euro" seinen Namen bekam. Zunächst habe er dafür plädiert, die Gemeinschaftswährung "Franken" zu nennen, erzählte Waigel. Das sei jedoch am heftigen Widerstand der Spanier gescheitert, die der Name an die Franco-Diktatur erinnerte. Die Bezeichnung "Ecu" wollte Waigel den Deutschen nicht zumuten, auch "Lira" und "Schilling" seien schwer vermittelbar ge
Beim Regensburger Domforum plauderte Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel jüngst darüber, wie der 2002 eingeführte "Euro" seinen Namen bekam. Zunächst habe er dafür plädiert, die Gemeinschaftswährung "Franken" zu nennen, erzählte Waigel. Das sei jedoch am heftigen Widerstand der Spanier gescheitert, die der Name an die Franco-Diktatur erinnerte. Die Bezeichnung "Ecu" wollte Waigel den Deutschen nicht zumuten, auch "Lira" und "Schilling" seien schwer vermittelbar gewesen. Irgendwann habe er sich dann gedacht: "Wir haben die Eurocard, wir haben Eurocopter, warum also nicht Euro?" Waigels Vorschlag wurde angenommen. Dass er damit sich selbst einen neuen Spitznamen gab, konnte der CSU-Politiker freilich nicht ahnen: Bis heute wird er gerne "Mister Euro" genannt. (gib)

Ein Vorbild in Frankfurt

Sie lassen nicht locker: Eine Gruppe von geschichtsbegeisterten Regensburgern hat sich zusammengetan, um für die Renovierung des letzten Regensburger Straßenbahnzugs zu kämpfen. Nun plant die IG Historische Straßenbahn eine Fahrt in die Museumswerkstatt in Frankfurt (Oder), wo in den vergangenen Jahren viele Straßenbahnzüge in Stand gesetzt wurden. Derzeit gebe es in Frankfurt keine zu sanierenden Züge, daher bestehe die "realistische Chance", die Regensburger Straßenbahn restaurieren zu lassen, betont Heiner Eichermüller . Außerdem hofft die IG auf einen Gegenbesuch der Frankfurter Spezialisten in Regensburg, um eine Kostenschätzung für die Sanierung abzugeben. Bislang standen Kosten in Höhe von 200 000 Euro im Raum - die die Stadt nicht alleine tragen will. (gib)

Vorbild für Südkorea

Regensburg wird zum Vorbild für die südkoreanische Millionenstadt Seoul. Wie das passieren konnte? Die Stadtverwaltung von Seoul möchte für die Seniorenarbeit mehr ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen - und versucht herauszufinden, wie andere Länder und Städte diese Herausforderung lösen. In der Domstadt entdeckten sie das Projekt "Regensburgs Nette Nachbarn" (ReNeNa), ein Netzwerk, das Senioren auf ehrenamtlicher Basis Hilfestellung im täglichen Leben bietet. "Wir haben uns im Internet durch Hunderte Projekte gewühlt und sind dabei auf ReNeNa gestoßen", sagte Eunha Jeong von der Stadtverwaltung in Seoul jüngst bei einem Besuch im Senioren- und Stiftungsamt. "Das Konzept hat uns gefallen. Durchaus möglich, dass wir uns an ReNeNa orientieren." (gib)
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