Alt und neu vereinen

Auch bei Regen müssen die Bauarbeiten weitergehen. Bürgermeisterin Marianne Rauh (links) und Bauoberrat Erik Bergner (rechts) begutachten den Fortschritt im Ortskern. Bild: Hartl

Der Dorfplatz ist ein wichtiges Bindeglied in Edeldorf. Über die Dorfstraße soll er den alten Ortskern und das neue Wohngebiet zusammenführen. Im derzeitigen Zustand erfüllt er seine Aufgabe nicht.

Edeldorf.(esm) Die Straßenoberfläche ist marode, und der Belag muss dringend erneuert werden. Gleichzeitig sind die Randflächen brüchig, weil sich große Fahrzeuge häufig in die Quere kommen und beim Ausweichen die Begrenzung überfahren müssen.

"Bei der Renovierung des Weges berücksichtigen wir daher auch Landmaschinen oder Schneeräumer", erklärte Erik Bergner vom Amt für Ländliche Entwicklung, das die Dorferneuerung in Edeldorf begleitet. Eine Straßenbreite von zirka fünf Metern soll das Problem beheben. Um die Randflächen in Zukunft zu schonen, sind in den Bauplänen flache Schotterrasen- oder Grünflächen vorgesehen.

"Auch die Randbepflanzung bekommt mit Bäumen und Sträuchern ein neues Aussehen", erläuterte Bergner bei einem Ortstermin mit Bürgermeisterin Marianna Rauh. Dem Bauoberrat ist aber auch der ökologische Ausbau wichtig: "Für den künstlichen Graben, in dem der Lohbach läuft, soll ein naturnahes Bachbett entstehen". Gemeindechefin Rauh ist es wichtig, die Bürger in den Prozess der Dorferneuerung einzubeziehen. "Wie Umfragen ergeben haben, fehlt ihnen beispielsweise ein Treffpunkt." Geplant sei eine Multifunktionshalle, die Edeldorfer in Eigenleistung errichten. Diese sei nicht nur für Veranstaltungen gedacht, sondern soll als Lager- und Verkaufsraum und als Bushäuschen dienen
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