Altbewährtes für Altehrwürdiges

Die Protagonisten der Jahreshauptversammlung (von rechts): Bürgermeister Anton Kappl, Reinhold Kastner, der neue Schriftführer Werner Hiltl, Schatzmeister Alexander Görl, Christoph Lingl, Vorsitzende Rita Lingl, die ausgeschiedene Schriftführerin Sonja Pausch und Vize Daniel Siebert. Bild: (sl)

Rita Lingl hat den Vorsitz des Fördervereins Burg Leuchtenberg sei zwölf Jahren inne. Die Mitglieder wählten sie in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Maier für weitere drei Jahre.

Leuchtenberg. (sl) Lingl sprach über die Aktivitäten des Vereins. Mit Stolz erzählte sie, dass der Bayerische Rundfunk zwei Tage vor Ort war, um aufzunehmen um dann auf BR 2 zu senden. Die Sendung sei gut angekommen. Mit dem Kräutergarten wurde im Herbst begonnen, der Wildwuchs beseitigt, die Beeteinfassung gemacht und dank eines Gemeindearbeiters die Steine vom Bauhof wieder auf die Burg transportiert. Der Naturpark soll weiter voranschreiten und spätestens im Herbst offiziell eröffnet werden.

Gruselnacht geplant

Als großes Problem betrachten Lingl und die Mitglieder den Hundekot. "Die Landschaftspflege hinter dem Turnplatz ist fast nicht möglich, denn da ist ein Hundehaufen an dem anderen", kritisierte die Vorsitzende. Sie bat Bürgermeister Anton Kappl gegenzusteuern.

Für heuer ist die Maiandacht am 14. Mai geplant und eine Beteiligung am Burgfest. Für das Ferienprogramm stellt sich Lingl eine Gruselnacht vor, und die "belebte Burg" soll im Herbst wieder stattfinden. An Ostern kommt eine Hochmittelaltergruppe für ein paar Tage, um die Burg zu besuchen. Die Mitglieder wollen die neue Indoor-Bogensportanlage in Vohenstrauß besichtigen.

Ziel des Vereins ist, dass die Satzung geändert wird, damit in Zukunft die Beisitzer von drei auf fünf erhöht werden kann. Sollte der Verein einmal aufgelöst werden, soll in der Satzung festgeschrieben sein, dass das verbliebene Guthaben an die Marktgemeinde Leuchtenberg geht und es nur für die Burganlage verwendet werden darf. Lingl dankte der scheidenden Schriftführerin Sonja Pausch. Sie gab nach zwölf Jahren ihren letzten Bericht ab, wird aber weiter aktiv im Verein bleiben. Schatzmeister Alexander Görl teilte mit, dass der Kassenstand etwas zurückgegangen sei.

Lob für den Verein

Bürgermeister Anton Kappl lobte den Verein: "Wer die Burg vertritt, leistet wertvolle Beiträge. Sie machen Werbung, und so wird der Name Leuchtenberg positiv nach außen getragen." Laut Kappl wäre ein neuer Prospekt wichtig, um für die Burg Werbung zu betreiben. Mitglied Karl Meier stellte den Antrag, dass die Burg wieder mit LED-Lichtern angestrahlt wird. Zudem sollte beim Autobahnparkplatz "Schloßberg" an der A 93 ein Hinweisschild aufgestellt werden.
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