Altbischof Manfred Müller im Regensburger Dom beigesetzt
"Beliebt und wertgeschätzt"

Viele Gläubige verabschiedeten sich vom ehemaligen Regensburger Bischof Manfred Müller. Bilder: Brun
Regensburg. (dpa) Regensburg hat Abschied von Altbischof Manfred Müller genommen. Müller, von 1982 bis 2002 Oberhirte des Bistums Regensburg, war in der Vorwoche im Alter von 88 Jahren gestorben. «Die vielen Menschen, die gekommen sind, zeigen, wie beliebt und wertgeschätzt Bischof Manfred war und ist», sagte Bischof Rudolf Voderholzer am Donnerstag im voll besetzten Dom St. Peter.

Hunderte Menschen hatten sich schon mehr als eine Stunde vor der Beisetzung im Dom versammelt. Hauptzelebrant war der langjährige Freund und Wegbegleiter Müllers, Kardinal Friedrich Wetter. Nach dem Requiem wurde der Sarg in die Bischofsgruft gebracht. Bis zum Abend hatten die Gläubigen die Möglichkeit, die Grabkammer zu besuchen, ehe sie von Mitarbeitern der staatlichen Dombauhütte zugemauert werden sollte.

Hunderte Menschen hatten sich schon mehr als eine Stunde vor der Beisetzung im Dom versammelt. Hauptzelebrant war der langjährige Freund und Wegbegleiter Müllers, Kardinal Friedrich Wetter. Bilder von Wolfgang Brun und der Bischöflichen Pressestelle Regensburg


Der in Augsburg geborene Müller ließ sich 1952 zum Priester weihen. 1972 wurde er zum Weihbischof in Augsburg ernannt, 1982 zum Oberhirten der Diözese Regensburg. Am 15. Januar 2002 nahm Papst Johannes Paul II. das Rücktrittsgesuch von Bischof Müller anlässlich des 75. Geburtstags an. Nach seiner Emeritierung zog Müller ins Kloster der Mallersdorfer Schwestern in Niederbayern, wo er am Mittwoch vergangener Woche starb.
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