Alte Kapelle neu in Szene setzen

Die Straße führt direkt an der Dorfkapelle vorbei. Mit Stellplätzen käme das Kleinod besser zur Geltung, und es gäbe einen Platz zum Innehalten. Bild: hch

Die Roschauer kämpfen um ihre zwei Feuerwehrhäuser. Das kam bei einer Infoveranstaltung zur Dorferneuerung zur Sprache.

Das alte Feuerwehrhaus dient als Gerätelager. Wenn es abgerissen werden müsste, bräuchte es einen 48 Quadratmeter großen Anbau am neuen Feuerwehrhaus. "Dann passt bei einer Veranstaltung kein Zelt mehr auf den Vorplatz", kam als Einwand aus den Reihen der Zuhörer im Gasthaus Sommer in Wilchenreuth. Es sei wichtig, den Bereich um das Feuerwehrhaus planerisch vorzuziehen, riet Erik Bergner vom Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth.

Landschaftsarchitekt Karl Spindler hatte seine Entwürfe für die Dorferneuerung in Roschau zur Diskussion gestellt. Er bezeichnete das Dorf mit den landwirtschaftlichen Höfen, angegliederten Wohngebäuden, der alten Viehwaage, dem Backofen und zwei Feuerwehrhäusern als "sehr kompakt".

Mittelpunkt ist die kleine Kapelle hinter dem Weiher. Sie befindet sich im Privateigentum und steht unter Denkmalschutz. Die feuchten Fundamente und das Innere würden saniert, sagte Spindler. Die Dorfstraße bleibt 3,50 bis 4 Meter breit.

"Mit Stellplätzen östlich des Kirchleins kann man dem historischen Gotteshaus deutlich mehr Aufmerksamkeit verschaffen." Anstatt des Peitschenmastes empfahl der Planer eine niedrigere Lichtquelle. Für den Verlauf der künftigen Einfahrt ins Dorf von der Theisseiler Straße hatte Spindler vier Varianten ausgearbeitet. Alle seien noch im Rennen.
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