Alterschwacher Anhänger

Das Inventar der Reichenauer Feuerwehr passt in eine Fertiggarage. Beim Anhänger aus der "guten alten Zeit" sieht Kommandant Josef Spitzner dennoch einen dringenden Handlungsbedarf. Bild: fjo

Die Pumpe der Feuerwehr Reichenau ist voll einsatzfähig. Allerdings bereitet der dazu gehörende Anhänger Sorgen.

"Im vergangenen Jahr mussten wir keinen einzigen Einsatz verbuchen", freute sich Kommandant Josef Spitzner. Der Ortsteil könne aber sicher sein, dass die Feuerwehr "trotzdem immer gewappnet und auf alles gefasst" sei.

Bei der Jahresversammlung im Gasthaus Winkler informierte er am Sonntag auch über das Jahresgeschehen. Neben den Dienstversammlungen bei Kreisbrandrat und -meister hätte es ein Bestandsaufnahme zur Inventur gegeben - und eine Besichtigung der örtlichen Biogasanlage. "Damit man ungefähr weiß, wo was ist wenn es wieder einmal zum Ernstfall kommt." Während die Pumpe einwandfrei und ohne Probleme laufe, stamme der dazu gehörende Feuerwehrhänger noch aus "der guten alten Zeit" und es könne sein, dass dieser "irgendwann wegen Altersschwäche auseinander fällt." Noch heuer beabsichtige die Wehr, das Leistungsabzeichen abzulegen.

Heinz Kunz verlas seinen Kassenbericht, den Martin Hettler und Ludwig Grötsch geprüft hatten. Bürgermeisterin Margit Kirzinger trug die Problematik der aktuell vakanten Vereinsgemeinschaft in die Versammlung und bat die Reichenauer deswegen um Unterstützung. Regensburg und Abensberg sollen am 13. September beim Tagesausflug der gesamten Ortschaft auf Initiative von Vorsitzendem Hans-Jürgen Spitzner ins Auge gefasst werden. "Leider ging der ganze schöne Strom verloren", musste er zum Kassenbestand bei der Sonnenstrom-Anlage mitteilen. Der Wechselrichter sei kaputtgegangen, sei aber zwischenzeitlich wieder repariert.

Zum Ende hin drehte sich die Diskussion um das 2017 stattfindende Jubiläum zum 125-jährigen Bestehen. Die aus Reihen der Mitglieder aufgeworfene Idee, die Feier mit der Einweihung eines neuen Transportanhängers zu kombinieren, fand viel Beifall. Für die Festtage hoffen die Mitglieder auf eine erneute Nutzungsmöglichkeit der neuen Halle von Berthold Milbrodt, wie es für die "Scharfschützen" möglich gewesen sei.
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