"Altes Team" zieht neue Spuren

Die Kasse stimmt, die Mitglieder sind mit der Arbeit zufrieden. Das hat für die Skilanglaufgemeinschaft Weiden-Letzau zwei Folgen: Ein neuer Loipen-Optimierer und die Wiederwahl des Vorstands.

Ehrenvorsitzender Hans Hiermaier lobte die Skilanglaufgemeinschaft Weiden-Letzau: "Ihr leistet großartige Arbeit und eure Loipen sind eine tolle Trainingsmöglichkeit in Stadtnähe." Für ihn war es Ehrensache, dass er auf der Jahreshauptversammlung im DJK-Sportheim Letzau das Amt des Wahlleiters übernahm. Mit Spannung fragten sich die Anwesenden, ob die Mannschaft in ihrer bewährten Form weitermacht.

Sie tut es. Vorsitzender Michael Ertl und sein Vize Robert Spickenreuther bleiben genau wie Schriftführer Hubert Schuller und Kassier Max Zierock mit den Revisoren Markus Schuller und Christian Weidl-Haberkorn (bisher Ralph Zimmermann) dabei. Als Beiräte agieren Christine Rauch, Peter Rauch, Jürgen Leipold und Klaus Joachimstaler. "Für meine Nachfolge hätte ich mir keine bessere und tatkräftigere Truppe wünschen können", freute sich Hiermaier. Als erste Amtshandlung bestimmte man neben Ertl und Zierock noch Peter Rauch und Jürgen Leipold zu weiteren Delegierten im Stadtverband für Leibesübungen. Über die unveränderte Höhe der Mitgliedsbeiträge und den ausgeglichenen Kassenbestand informierte Kassier Max Zierock. Die Mitglieder sprachen sich für den Kauf eines 6000 Euro teuren Loipenoptimierers aus. "Er spart Sprit und Zeit", erläuterte Spickenreuther. Wenn nach einem Wetterumschwung mit wenig Schnee schnell eine saubere kompakte Spur in ausreichender Breite gezogen werden soll, sei er optimal.

Ertl merkte an, dass man 2014 den ganzen Januar auf Schnee gewartet habe und resümierte: "In der letzten Januarwoche blieben endlich acht Zentimeter liegen." Dienstags und donnerstags strömten viele Sportler auf die Nachtloipe und das Wochenende nutzten sie zum Skaten. Bis Mitte Februar war das Spurgerät im Einsatz und wurde schließlich pünktlich zum ersten Weihnachtstag wieder hervorgeholt. Zuvor hatte eine zehnköpfige Helferschar Wege von Steinen und Ästen befreit, Löcher gestopft, Hügel eingeebnet und Material für glatte Loipen umverteilt. So fiel es den vielen Freizeitsportlern leicht, den Skatingschwüngen des Übungsleiters Spickenreuther zu folgen. Klaus Joachimstaler thematisierte den Versicherungsschutz. Ihn interessierte, ob der Verein dem BLSV (Bayerischer Landessportverband) beitreten wolle. Im Beisein des Letzauer DJK-Vorsitzenden Dieter Schubert stellte Spickenreuther klar: "Ich halte meine Kurse als Übungsleiter der DJK Letzau ab. Meine Kursteilnehmer sind über die DJK Letzau als Verein im BLSV versichert." Schließlich entschied die Mehrheit, dem BLSV nicht beizutreten.
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