Altkanzler Schröder und "seine Doris" trennen sich nach 18 Jahren - Vierte Ehe scheitert
Künftig ohne Köpf

Gerhard Schröder und Noch-Ehefrau Doris Schröder-Köpf. Bild: dpa
Zumindest in Hannover sind die Eheprobleme im Hause Schröder schon lange ein offenes Geheimnis. In unregelmäßiger Folge machten vermeintliche Trennungspläne von Altkanzler Gerhard Schröder (70) und seiner Ehefrau Doris (51) seit Jahren die Runde. Die Frage tat das Paar immer schnell mit einem leicht genervten Augenrollen ab. Nun steht die Ehe doch vor dem Aus.

"Ja, es stimmt, die beiden haben sich leider getrennt", heißt es aus dem direkten Umfeld von Schröder-Köpf. Eine offizielle Stellungnahme gibt es am Freitag nicht. Schröder soll sich zur "Kur in Süddeutschland" aufhalten, sie sei im Osterurlaub, sagen Mitarbeiter.

Ganz anders war das zu Beginn ihrer Liebe. Kennengelernt hat er die Journalistin in den 90ern in Frankfurt. Trennungen waren schon damals für Schröder nichts neues. "Meine Doris" war bei der Hochzeit 1997 Schröders vierte Ehefrau. Sie folgte auf Hiltrud "Hillu" Schwetje, von der sich Schröder im selben Jahr scheiden ließ. Davor war der SPD-Politiker bereits zweimal verheiratet.

Daher überrascht das neuerliche Ehe-Aus auch niemanden. Auch weniger Nahestehenden fiel längst auf, dass die Zahl gemeinsamer Auftritte oder öffentlicher Herzlichkeiten zuletzt immer seltener wurde.

"Seine Ehen gingen immer dann zu Ende, wenn seine Frauen ein eigenes Leben entwickelt haben", betont ein Weggefährte Schröders. 2013 trat Doris Schröder-Köpf bei der Niedersachsen-Wahl für die SPD an und schaffte den Einzug ins Parlament. Seither sah man Schröder in Hannover regelmäßig mit den beiden adoptierten Kindern im Landtag, beim Eisessen und Stadtbummel. Um diese wollen sich die beiden auch künftig gemeinsam kümmern. Schon nach Ostern will Schröder aus dem gemeinsamen Haus ausziehen.
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