Altzedlischer Heimattreffen: Gottesdienstbesucher mit Tränen in den Augen
"Noch immer starkes Heimweh"

Nach der feierlichen Messe gingen die Teilnehmer aufeinander zu, denn zum Wiedersehen beim Altzedlischer Heimattreffen gab es viel zu erzählen. Bild: fjo
Weit über 100 Landsleute waren beim Altzedlischer Heimattreffen. Schon in der Messe blieb in der ehemaligen Pfarrkirche kaum ein Platz unbesetzt. Pater Franz Sigmund aus Aschaffenburg (auch ein Ehemaliger), Ortsseelsorger Jan Vojtícek aus Tachov und Pfarrer Georg Hartl feierten den Gottesdienst gemeinsam. Die Bürgermeisterin von Altzedlisch, Stanislava Fojtícková, sagte, dass ihre Gemeinde stets sehr bestrebt sei, den Friedhof zu pflegen, "damit jeder, der ihn besucht, nicht enttäuscht ist und ihn würdevoll vorfindet".

Das "Große Vereinsorchester" aus Waidhaus spielte unter Leitung von Hermann Mack die Schubertmesse in Begleitung des Volksgesangs. Die Gottesdienstbesucher, unter denen diesmal auch mehr junge Leute waren, waren sehr gerührt und sangen zum Schluss das "Böhmerwaldlied" mit Tränen in den Augen mit. Kurze, prägnante Worte fand Marktbetreuerin Siglinde Wolf aus Nabburg, in deren Händen die Organisation des Altzedlischer Sprengeltreffens lag. Unter Hinweis auf die "vielen Strapazen und langen Anreisen" vermutete sie ein "noch immer starkes Heimweh" ihrer Landsleute.

Große Freude äußerte sie über die Teilnahme der 94-jährigen Rosa Dobner aus Hagendorf. Nach dem Mittagessen in der Schulküche und einem gemütlichen Beisammensein traten die Ehemaligen wieder den Rückweg an.
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