Amberger Wasser nach Ammerthal
Aus der Region

Amberg/Ammerthal. (zm) Über Wasser wurde in Ammerthal (Kreis Amberg-Sulzbach) in den vergangenen Jahren intensiv gestritten. Seit Mittwoch läuft nun Trinkwasser aus Amberg in die benachbarte Gemeinde. Die Mehrheit der Bürger hatte sich vor geraumer Zeit dafür ausgesprochen. Vorausgegangen war eine jahrelange, teils gerichtlich geführte Auseinandersetzung zwischen Gemeinde, dem inzwischen aufgelösten Wasserzweckverband und Bürgern. Gelöst ist der Konflikt wohl noch nicht: Zur Inbetriebnahme der 350 000 Euro teuren Übergabestelle waren die Gegner des "Amberger Wassers" nicht gekommen.

Federn nicht vom Schwarzstorch

Pfreimd-Pamsendorf. (cv) Das Schwandorfer Landratsamt hat gestern den Rodungsstopp am geplanten Windpark Pamsendorf wieder aufgehoben. Projektgegener hatten zwei Horste entdeckt und sie Schwarzstörchen zugeordnet. Horstgröße und -beschaffenheit ließen jedoch das Landesamt für Umwelt auf einen Habicht und einen Mäusebussard schließen. Inzwischen ist auch das sichergestellte Federmaterial von der Vogelschutzwarte des LfU untersucht worden. Fazit: Es handelt sich um eine Singvogelfeder und "die Steuerfeder eines Jungvogels im Blutkiel".

Bis an die Zähne bewaffnet

Weiden. (rns) Auf ein ganzes Arsenal von Waffen und Munition, war die Polizei bei der Durchsuchung der Wohnung eines Weideners (66) gestoßen. Der Rentner, der mit einem Komplizen über Monate nachts Munitionsschrott aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr gestohlen hatte, ist bereits verurteilt. Nun stand seine Frau vor dem Gericht in Weiden. Denn sie hatte Zugang zur Munition und den illegalen Waffen. Der Verteidiger argumentierte, seine Mandantin sei Sportschützin, mit den Basteleien ihres Mannes habe sie nichts zu tun. Das Gericht teilte diese Auffassung und stellte das Verfahren gegen eine Geldauflage von 4800 Euro ein.
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