Amberger wird verdächtigt, Marihuanapflanzen für den Drogenhandel gezüchtet zu haben
25-jähriger nach Wohnungsdurchsuchung in U-Haft

Fünf Marihuanapflanzen, Bargeld und die abgepackte Ernte sicherten die Ermittler in der Wohnung eines 25-jährigen Ambergers. (Bild: Polizeipräsidium Oberpfalz)
Amberg. In Untersuchungshaft sitzt seit Mittwoch ein 25-jähriger Mann aus Amberg. Der Angestellte steht nach Angaben der Polizei im dringenden Verdacht, seit mehreren Jahren Marihuanapflanzen aufgezogen zu haben, um das daraus erzielte Rauschgift in den Handel zu bringen.

Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Amberg waren im Rahmen anderer Ermittlungen auf die Spur des Mannes gestoßen. Nach einem richterlichen Beschluss wurde am Dienstag die Wohnung des Mannes durchsucht. Und dabei wurden die Ermittler fündig.

Aufzuchtanlage mit fünf Pflanzen


Mit Unterstützung eines Rauschgiftspürhundes der Diensthundegruppe Amberg stießen die Beamten in der Dachwohnung auf eine Aufzuchtanlage mit fünf Pflanzen mit einer Höhe von einem Meter. "Hochwertiger Dünger und ein Fachbuch über den Anbau von Marihuana sollten eine gute Aufzucht gewährleisten", schreibt die Polizei am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Offensichtlich hatte der 25-Jährige auch schon geerntet: In der Wohnung stellten die Fahnder 750 Gramm Marihuana und einen geringen vierstelligen Eurobetrag sicher. Der Beschuldigte allerdings hüllte sich zu den Vorwürfen in Schweigen.

Am Mittwoch erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg die Vorführung beim Haftrichter des Amtsgerichtes Amberg. Der erließ Haftbefehl gegen den 25-jährigen Mann, wegen des Verdachts diverser Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, darunter der illegale Anbau von und Handel mit Cannabis.
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