Amprion im Büßerhemd

Netzbetreiber Amprion gibt sich zerknirscht und reumütig: "Uns ist bewusst, dass in der Vergangenheit der Eindruck entstanden ist, man kommt erst vorbei, wenn die Entscheidungen schon getroffen sind", übt Pressesprecher Thomas Wiede Selbstkritik. "Wir wollen die Planung transparenter gestalten."

Derzeit ruhten sämtliche Planungen für die Trasse. Man warte auf eine Entscheidung der Koalition "noch vor der Sommerpause". Sollte die Politik grünes Licht für die Süd-Ost-Passage geben, gelobt das Unternehmen "ein gläsernes Planungsbüro". Demonstrationen von Bürgerinitiativen, Protest vieler Bürgermeister und Landräte und harsche Kritik von Horst Seehofer (CSU) - sein Bild in der Öffentlichkeit möchte das Unternehmen nachhaltig korrigieren. Auch wenn der Ministerpräsident mit seinem Vorschlag zur Verlegung der geplanten Nord-Süd-Stromtrasse nach Hessen und Baden-Württemberg die Lage nicht entspannt hat. (Seite 3)
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