Amt für Franz Schöner

Großes Interesse herrscht am "Gelebten Museum" in Mähring. Eine Besichtigung ist bis auf weiteres nur nach Anmeldung möglich. Als Verantwortlicher für das Museum wurde Franz Schöner gewählt. Unser Bild entstand bei der Einweihung des Museums. Bild: wg

Geld gibt es wenig, Arbeit aber recht viel. Darauf muss sich der Leiter des "Gelebten Museums" einstellen. Franz Schöner kann mit diesen Aussichten leben.

Öffnungszeiten sowie die Leitung des neuen Museums im alten Rathaus haben den Gemeinderat auch in der November-Sitzung beschäftigt. "Wir brauchen einen Verantwortlichen", stellte Bürgermeister Josef Schmidkonz heraus. Und der sollte in Mähring sitzen und sich mit dem Museum identifizieren. "Er wird viel Zeit opfern müssen, die finanziell nicht entgolten werden kann", wusste der Bürgermeister.

Schmidkonz dachte dabei an 3. Bürgermeister und Marktrat Franz Schöner, der sich bereits um den Bau bzw. die Sanierung des Hauses verdient gemacht hat. Schöner hat kein Problem, die Leitung als Verantwortlicher federführend zu übernehmen, er wurde einstimmig von den Markträten "ins Amt" gewählt. Allerdings hätte er gerne einige Helfer, die ihn dabei unterstützen. "Ich habe bereits drei Leute angeredet, die würden das mit machen." Dann könne man sich zu viert abwechseln. Die Namen werden der Verwaltung noch gemeldet.

Platz für Feiern

Siegfried Scharnagl war im Entwurf aufgefallen, dass auch Privatleute den Mehrzweckraum im Erdgeschoss nutzen können. "Ich finde es unnötig, dass Privatleute dort feiern. Ihr habt genügend andere Häuser dafür." Laut Franz Schöner gebe es in Mähring keine Wirtshäuser mehr, nur noch eines mit "Voranmeldung". Gerade ältere Leute hätten oft zu Hause keinen Platz und könnten dort dann ihre Jubiläen feiern. Für Scharnagl blieb es ein Problem, denn wenn die Alten rein dürfen, wollen auch die Jungen rein. "Das gibt nur Probleme." Er verwies auf die Häuser von Feuerwehr, Schützen und Sportverein, in denen auch gefeiert werden kann. Auch Schmidkonz war dafür, mit Privatnutzungen zurückhaltend zu sein. "Das ist ein Museum und bleibt damit ein gemeindliches Haus."

Kürbis-Essen

Genehmigt wurde vorerst einmal die Anfrage einer Frauengruppe des Heimatvereins, die im Mehrzweckraum des "Gelebten Museums" im November ein "Kürbis-Essen" abhalten möchte. Diskutiert wurde auch, ob Vereinen Kosten entstehen oder ob sie Miete zahlen müssen. Franz Schöner war dafür, dass die Vereine freiwillig etwas bezahlen, je nach Veranstaltung. Der Bürgermeister sagte zu, dass die Vereine die Räume kostenlos nutzen können, Spenden sind aber willkommen. "Die Mähringer Vereine haben ja eh schon so viel für das ehemalige Rathaus gespendet."

Nur auf Anmeldung

Wegen der Öffnungszeiten gab es schon mehrere Anfragen. Schöner bat darum, mit festen Öffnungszeiten noch zu warten, bis die Leute eingewiesen sind. Er hatte da an einige Rentner gedacht, die die Betreuung übernehmen könnten. "Im Moment ist ein Schild an der Tür, an wen man sich wenden kann." Vorerst wird es also noch keine festen Öffnungszeiten geben. "Das Museum kann aber trotzdem jederzeit besichtigt werden, vorerst aber nur nach telefonischer Anmeldung, entweder unter den Telefonnummern, die am Museum angeschlagen sind oder bei Franz Schöner unter der Handynummer 0151/1167 1654.
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