Andreas Pürner feiert 80. Geburtstag - Sehr an Heimatgeschichte interessiert
Chronist und Handwerker

Andreas Pürner (vorne, Vierter von rechts) feierte am Montag 80. Geburtstag. Enkelin Stefanie mit Sohn (neben dem Jubilar) war dazu mit ihrem Mann aus London gekommen. Außerdem gratulierten Ehefrau Lore (vorne, Dritte von links), Pfarrer Wilhelm Bauer (zweite Reihe, links), OWV-Vorsitzender Paul Braun und Bürgermeister Max Völkl (vorne, von rechts) sowie Feuerwehr-Vorsitzender Günther Schultes (zweite Reihe, Zweiter von rechts). Bild: es
Die Hände in den Schoß legen, das kennt der rüstige Rentner Andreas Pürner auch mit 80 Jahren nicht. Ungebrochen groß ist seine Schaffenskraft. Der gelernte Maurer, der bis zur Rente 20 Jahre bei der Detag Wernberg arbeitete, kann nicht Nein sagen.

Vielen Menschen hat er schon mit seinem handwerklichen Geschick geholfen. Mit seinem Roller ist er mobil, legt aber auch gerne einen Stopp ein, um sich mit Mitbürgern zu unterhalten. Der "Bamer-Rais" ist vielseitig interessiert und weiß vieles.

2016 kann er mit seiner Lore, einer geborenen Marx, diamantene Hochzeit feiern. Zum 80. Geburtstag gratulierten neben der Ehefrau die drei Töchter und fünf Enkel. Enkelin Stefanie, verheiratet in London und Doktorandin, war mit Sohn und Mann zum Festtag gekommen. Bürgermeister Max Völkl dankte dem Jubilar für seine Mitarbeit in einigen Ehrenämtern. Viel hat ihm auch die Kirche Kleinschwand zu verdanken, ob beim Bau der Friedhofmauer oder des Leichenhauses. Dafür sagte Pfarrer Wilhelm Bauer "Vergelt's Gott".

Als der OWV 1996 die neue Auferstehungskapelle auf dem Schlossberg baute, ließ sich Pürner nicht zwei Mal bitten. Ohne seine Hilfe gäbe es den "Voitsberger Höhenwanderweg" nicht. OWV-Vorsitzender Paul Braun und Irene Schmucker wussten das zu schätzen. Die Feuerwehr erinnert sich noch gut an die Mitarbeit bei den Festschriften für die Jubiläen 1975 und 2000 sowie an Pürners Arbeitskraft beim Bau des neuen Feuerwehrhauses. Vorsitzender Günther Schultes, Kommandant Josef Pruy und Anton Schmucker wünschten alles Gute.

Der Jubilar interessiert sich außerdem sehr für die Heimatgeschichte. Wertvolle Beiträge gibt es von ihm zur Ortschronik. Vieles trägt er zusammen und schreibt es nieder, was für spätere Generationen ein großer Reichtum sein dürfte.

Pürner nahm sich auch immer Zeit, sich in die Dorfgemeinschaft einzubringen, ob beim Flurbereinigungsverfahren oder als Verwalter der Finanzen bei der Jagdgenossenschaft Kleinschwand. Mit Familie und Verwandten feiert er am Sonntag, 15. März, beim "Binnerschreiner".
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