Anerkennung für Marianne Boßle - Rückblick auf ein aktives Jahr in Pittersberg
Wehr dankt "Ehrenfahnenmutter"

In Anerkennung ihres langjährigen Engagements hat die Pittersberger Feuerwehr bei ihrer Hauptversammlung Marianne Boßle zur "Ehrenfahnenmutter" ernannt. Damit richtete Vorsitzender Richard Scharf im FFW-Heim den Blick auch noch einmal auf das große Fest zum 125-Jährigen der Wehr im vergangenen Mai: "So ein Fest wie 2014 gibt es am Pittersberg auch nicht gleich wieder."

1073 Stunden Arbeit

Reinhard Legl lieferte dazu ein paar Zahlen: 128 Helfer hätten für die drei Tage 1073 freiwillige Stunden eingebracht. Der Festzug selbst habe rund 1500 Teilnehmer gehabt und sei etwa 1000 Meter lang gewesen. Scharf verwies in seinem Bericht auf viele Aktivitäten, von 27 Vorstandssitzungen bis zum Vereinsausflug nach Karlsruhe. Im Rückblick von Schriftführer Christian Boßle war der Mitgliederzuwachs auf derzeit 192 (164 Männer/26 Frauen) von Bedeutung.

Über die Einsätze im vergangenen Jahr informierte Kommandant Hubert Huger. Auf Funkübungen und Weiterbildung habe man Wert gelegt. Denn seit Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle in Amberg habe sich das Einsatzgebiet der Pittersberger erheblich vergrößert.

Insgesamt elfmal ist die Wehr 2014 ausgerückt, auch zu Unfällen mit Personenschäden. Entlang der B 85 hatte es die Truppe mit Ölspuren, Absicherungen oder einem Lkw-Brand zu tun. Die meiste Kraft, Kreativität aber auch Glück habe seinem Team allerdings der Hinterachsen-Brand eines Viehtransporters mit 17 Schlachtrindern im November abverlangt, sagte Huger. Reinhard Legl sowie Franz Vierl erläuterten die schwarzen Kassenzahlen.

Lob vom Gemeindechef

Als Jugendwart berichtete Reinhard Legl, dass derzeit sechs Jugendliche in der Wehr seien. Drei mittlerweile Volljährige kämen zur aktiven Truppe. Atemschutzbeauftragter Matthias Wirth wies auf die wichtigen Lehrgänge für diese Spezialisten hin. Bürgermeister Josef Gilch zollte der FFW höchstes Lob. Von ihr, ihren Helfern sowie auch von den anderen Bewohnern des Ortes sei 2014 viel gefordert worden. Das Jubiläum sei gut gelaufen, das mache die Gemeinde und ihn selbst stolz, sagte Gilch. Vorsitzender Scharf dankte dann noch Ehrenvorsitzendem Josef Boßle für mehr als 20 Jahre Pflege des Kriegerdenkmals.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.