Angemerkt Unschöneszurücklassen

Weihnachtlich geht anders. Doch wäre ein plötzliches Umschalten von harter Diskussion auf friedvolle Geselligkeit auch etwas unglaubwürdig gewesen. Der Bärnauer Stadtrat steht halt auch in der "staaden Zeit" mächtig unter Dampf. Ob es so weitergehen kann, im neuen Jahr, ist schwer vorstellbar. Da kann ich mich den Wünschen zu mehr Sachlichkeit, Kommunikation und Zusammenarbeit nur anschließen. Denn bei all den provokanten Tönen kann man auch in der Berichterstattung nicht einfach weghören und flugs sitzt man zwischen den Stühlen (übrigens sehr unbequem).

Der Jahreswechsel wäre eine Gelegenheit, vieles Unschöne zurückzulassen und unbelastet die Herausforderungen anzugehen. Denn Themen wird es in den nächsten Jahren genug geben. Und miteinander ist es bislang immer gelungen, Bärnau als liebens und lebenswertem Städtchen eine Zukunft zu geben.

werner.schirmer@derneuetag.de

Aus den Stadtrat

Hallenbad ins

Fördererprogramm

Bärnau. (ws) Einstimmig war der Stadtrat bei der Sitzung am Donnerstag dafür, die rund vier Millionen Euro teure Hallenbadsanierung als erste Maßnahme für das Kommunalinvestitionsprogramm vorzuschlagen. Sollte der Antrag berücksichtigt werden, könnte es bis 90 Prozent Zuschuss geben: "Das wäre ein Lottotreffer", beurteilte Bürgermeister Alfred Stier die Chancen, nachdem sich in Bayern gut 100 Kommunen um die 58 Millionen Euro Fördermittel bewerben.

"Wir müssen die schulische Nutzung herausstellen", versprach sich Alfred Wolf durchaus eine Chance. "Das zeigt, dass wir alles unternehmen, um das Hallenbad zu erhalten", setzte sich auch Stier für die Aufnahme ein. Als weitere Maßnahme wurde die Sanierung der "Alten Schule" in Hohenthan vorgeschlagen. "Wir sollten signalisieren, dass das Hallenbad das wichtigste Projekt ist", betonte Gottfried Beer (SPD). Für die Aufnahme der "Alten Schule" stimmte dann aber die Mehrheit.

Kurz notiert

TV-Inspektion

des Kanalnetzes

Bärnau. Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zur Eigenüberwachung des Kanalnetzes und zur Erstellung des Kanalkatasters wird in Hohenthan und Kaltenmühle eine TV-Inspektion der Hauptkanäle und der Anschlussleitungen (Hausanschlüsse u.ä.) auf öffentlichen Grund durchgeführt. Hierbei kann es in den nächsten Tagen zu geringen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Stadtverwaltung weist auch darauf hin, dass Markierungspunkte (Markierungsspray) angebracht werden müssen, die der digitalen Vermessung dienen. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.
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