Antrag auf Flächenbereitstellung zurückgezogen
Markträte resignieren bei Windrädern

Tännesberg. (gi) Nichts einzuwenden hatte der Marktrat gegen den Bauantrag von Maria und Michael Bodensteiner, Fischerhammer, auf Abbruch der Scheune und Neuerrichtung einer Scheune mit Hackschnitzellager und Werkstatt. Auch für die Aufstellung eines Multifunktionsgehäuses mit Energieanschlusssäule in Großenschwand sowie die Aufstellung von Netzverteilern in der Pfreimdstraße, Kainzmühle und Voitsberg, in Kaufnitz sowie am Galgenbühl gab es grünes Licht.

Die Kläranlage Kleinschwand ist zu groß bemessen, arbeitet unwirtschaftlich und erzeugt zu hohe Abwassergebühren. Mittlerweile ist auch die wasserrechtliche Erlaubnis abgelaufen. Vor einem Erneuerungsantrag wünschen das Wasserwirtschafts- und das Landratsamt, dass die ganze Anlage überrechnet wird. Auf Vorschlag von Bürgermeister Max Völkl wird das Ingenieurbüro Zwick in Weiden mit diesen Arbeiten betraut, ebenso für die Planung eines Emscherbeckens, das dem Vorklärbecken vorgeschaltet ist.

Das Verwirrspiel bei der Windrad-Problematik macht Tännesberg nicht mehr mit. Der Gemeinderat zog deshalb resignierend seinen Antrag auf Flächenbereitstellung zurück. Bisher war das Landratsamt, jetzt ist die Regierung der Oberpfalz zuständig. Noch wichtiger, so Geschäftsleiter Josef Glas, ist, dass die Windrad-Standorte nicht mehr punktuell, sondern in Zonen festgelegt werden. Es könnte also ein ganz anderer Standort als der von Gemeinde beantragte kommen, denn nur noch naturschutzrechtliche Belange entscheiden.
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