Anwohner zurück in ihren Häusern - Entschärfung dauerte nur 60 Minuten
Bombe in Regensburg ist entschärft

Bilder: gib
Regensburg. Um 18:35 Uhr konnte am Dienstag Entwarnung gegeben werden: Die Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten in Schwabelweis gefunden wurde, war entschärft. Anwohner, die im betroffenen Areal wohnen, konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Spezialisten des Sprengkommandos begannen nach Angaben der Polizei Oberpfalz gegen 17:30 Uhr mit ihrer Arbeit, eine amerikanische Fliegerbombe mit 250 kg Gesamtgewicht unschädlich zu machen. Nach etwa 60 Minuten habe das gefährliche Relikt aus Kriegstagen dann bereits gesichert im dafür vorgesehenen Transporter gelegen.

Somit konnten die Anwohner, die in einem Sicherheitsradius von etwa 500 Metern um den Fundort evakuiert werden mussten, wieder zurück in ihre Wohnhäuser. Als Anlaufstation stand die Turnhalle des Werner-von-Siemens-Gymnasiums zur Verfügung.

Etwa 25 Einsatzkräfte der Polizei unter Leitung der Inspektion Regensburg Nord erhielten Unterstützung von 50 Mann von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie über 15 Angehörigen des Rettungsdienstes. Darüber hinaus sorgten die Verkehrsbetriebe der Stadt mit einem Transport-Service aus dem betroffenen Bereich für einen nahezu reibungslosen Verlauf bei der kurzfristig durchzuführenden Evakuierung.

Durch die erforderliche Sperrung insbesondere der Osttangente und der Donaustaufer Straße kam es ab 17 Uhr laut Polizei zu erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs in und um Regensburg. Die Meldung „Bombe entschärft“ führte unmittelbar zur Aufhebung der Sperrungen und Normalisierung des Straßenverkehrs.

Ein besonderer Dank der Einsatzkräfte richtet sich an die Bewohner der betroffenen Areale und die Verkehrsteilnehmer. "Mit ihrem Verständnis für die zwingend erforderliche Evakuierung und die Geduld während des Wartens bis zur Entwarnung, haben die Betroffenen erneut einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Einsatzes geleistet", heißt es im Polizeibericht.
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