AOK Bayern erhöht Beitrag

Die AOK Bayern hebt ihren Beitragssatz zum Jahreswechsel an. Die mit rund 4,3 Millionen Versicherten größte Kasse im Freistaat nimmt künftig 15,7 Prozent vom Bruttoeinkommen ihrer Versicherten, das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als bisher. Das hat der AOK-Verwaltungsrat am Dienstag in München entschieden.

Die AOK begründete dies mit höheren Kosten vor allem für Kliniken, Arzneimittel und Arzthonorare. So seien die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen seit dem Jahr 2010 um 22 Prozent gestiegen, der Aufwand für Arzneimittel sei um 18 Prozent gewachsen. Der Haushaltsplan 2016 sieht Ausgaben von insgesamt über 14 Milliarden Euro vor.

Die Versicherten würden auch von zusätzlichen Leistungen profitieren, betonte Vorstands-Chef Helmut Platzer. So werde durch Gesetzesänderungen der Bundesregierung die Notfallversorgung und auch die Pflege in den Kliniken verbessert. Die AOK biete außerdem zusätzliche Leistungen wie etwa professionelle Zahnreinigung oder Impfungen an.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.