Arbeit ist wichtig, doch Behinderte stoßen auf Vorurteile
Eine sinnvolle Beschäftigung

Dabei wäre die berufliche Inklusion so wichtig: Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich für Menschen mit Behinderung nicht verbessert.

Das ergibt das Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes (HRI). Die Zahl der Arbeitssuchenden mit Schwerbehindertenausweis legte danach um rund 3000 auf 179 000 Menschen zu (Zahlenbasis November). Die Arbeitssuche dauert in dieser Gruppe im Durchschnitt 100 Tage länger, die Quote der Arbeitslosen mit Behinderung liegt mit 14 Prozent mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Arbeitslosenquote. Insgesamt hat sich das Inklusionsklima bei Arbeitgebern, also die Bereitschaft zur Einstellung, gegenüber dem Vorjahr etwas abgekühlt. Rund 60 Prozent aller Arbeitgeber in Deutschland bleiben unterhalb der geforderten Einstellungsquote für Menschen mit Behinderung von fünf Prozent. Als Gründe für die Nichteinstellung nennen die Unternehmer die mangelnde Barrierefreiheit ihrer Firmen. Auch geben sie an, keine adäquaten Stellen frei zu haben. Sie zahlen stattdessen die gesetzliche Ausgleichsabgabe. (Aktion Mensch)
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