AsF wählt Ute Pirke an die Spitze - Bärbel Grützner zieht sich nach 27 Jahren zurück
Neue Vorsitzende

Schnaittenbach. (ads) Ute Pirke hat Bärbel Grützner an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) abgelöst. 27 Jahre lang hatte Grützner das Amt der Vorsitzenden ausgeübt und dieses in einer Art Generationenwechsel in jüngere Hände gelegt. Als Seniorenbeauftragte wird sie sich allerdings weiterhin aktiv am Arbeitsgemeinschaftsgeschehen beteiligen.

Zweiter Bürgermeister Uwe Bergmann sah in seinem Grußwort die AsF als wichtiges Standbein sowohl innerhalb des Ortsvereins, als auch in der städtischen Vereinsgemeinschaft. Nur beispielhaft nannte er dabei die Beteiligung am Weihnachtsmarkt, das Behindertenbuchbergfest oder die Seniorennachmittage. Diese Veranstaltungen seien eine Bereicherung im städtischen Jahreskalender und seien untrennbar mit Bärbel Grützner verbunden, wofür ihr die gesamte SPD-Familie zu Dank verpflichtet sei.

"Die SPD ist dank euch auch weiblich und kein reiner Männerverein. Schließlich steht unser Ortsverein mit einem Frauenanteil von 35 Prozent im Vergleich zu anderen Parteien sehr gut da", stellte Bergmann fest. Er wertete es als Gewinn für die SPD vor Ort, innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft auch für Frauen eigenständige Themen bearbeiten und ihre Sichtweisen einbringen zu können. Bergmann freute sich, dass die SPD auch bei den Frauen neues Personal aufbieten könne und wünschte der neuen Vorstandschaft viel Erfolg und neue Ideen.

Die Vorstandschaft der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) setzt des Weiteren wie folgt zusammen: Melanie Zerhau ist neue zweite Vorsitzende. Schriftführerin bleibt Marianne Hartmann. Als Beisitzerinnen fungieren Annette Rieck-Silio, Ute Strobl, Roswitha Kopera und Bärbel Grützner. Ute Pirke ermunterte die Frauen, sich in die Politik einzumischen und ihr eigenes Profil zu entwickeln. Erfolgreiche politische Arbeit gelinge nur durch gemeinsame Netzwerkarbeit auf verschiedenen SPD-Ebenen und mit den Vereinen vor Ort, sowie die Einbeziehung des Sachverstands und der vielfältigen Erfahrung von Frauen.

"Frauen haben einen eigenen Blick auf die Dinge, der schon immer ein voranbringendes Element in der SPD war und ist. Warum nicht auch in Schnaittenbach?", fragte die neue Vorsitzende.

Die Themen der AsF seien vielseitig: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Schulbildung und Ausbildung, sowie Chancengerechtigkeit zwischen Mann und Frau seien von nachhaltiger Bedeutung. Gleichstellung im Beruf, berufliche Förderprogramme, Mindestlöhne und finanzielle Absicherung im Alter gerade für Frauen erachtete Pirke als unabdingbar.

"Altersarmut darf nicht weiblich sein", forderte sie. Zum Abschluss warb sie bei allen AsF-Frauen sich einzubringen und mitzumachen. Speziell für Schnaittenbach sprach Pirke die Überraschungswoche in den großen Ferien an und hoffte auf eine Wiederauflage in diesem Jahr. Eine jeweils einwöchige Ferienbetreuung in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien unter der Leitung der Arbeiterwohlfahrt sah Ute Pirke als Bereicherung für die Familien und war sich sicher, dass dies auf große Resonanz stoßen werde.

Die Kinderspielplatzsituation wolle man demnächst genauso erörtern wie die Gegebenheit von Frauenarbeitsplätzen vor Ort. Zum Abschluss wies Ute Pirke noch auf folgende Termine hin: 20. März Ausbuttern im Alten Rathaus, 21. März Fahrradbasar und Bockbierfest.
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