Asylbewerber erstochen

Ein Asylbewerber aus Eritrea ist in Dresden erstochen worden. Die Obduktion habe ergeben, dass der 20-Jährige an mehreren Messerstichen in Hals und Brust starb, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase, am Mittwoch. Die Behörde ermittelt wegen Totschlags. Täter, Hintergründe und Umstände des Geschehens seien noch unbekannt, auch die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. Der 20-Jährige war am Dienstag in einer Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden worden. Aus dem Landtag kamen Forderungen nach umfassender Aufklärung des Falls. Dabei müsse auch ein mögliches rassistisches Motiv geprüft werden, wurde gefordert.
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