Athen setzt auf Steuereintreiber

Das Feilschen zwischen Athen und den Geldgebern nimmt kein Ende. Die griechische Regierung wollte eine überzeugende Reformenliste möglichst rasch vorlegen. Nun soll das Papier am Dienstag den Europartner übergeben werden. Athener Politiker glauben aber, das einer weiteren Verlängerung der dringend benötigten EU-Finanzhilfen nicht mehr viel im Wege steht.

"Ich bin mir fast sicher, dass es klappen wird", erklärte der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis zuletzt immer wieder. Nach übereinstimmenden Aussagen der griechischen Regierung setzt Athen auf entschiedenes Vorgehen gegen Steuerhinterziehung und Korruption, um Geld in die Staatskassen zu spülen. Zudem wollen die Behörden dem Kraftstoff- und Tabakschmuggel den Garaus machen.
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