Auch behinderte Menschen in den Alltag integrieren
Was ist Inklusion?

Inklusion meint die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an allen gesellschaftlichen Prozessen - und zwar unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter. Es bedeutet: Alle Menschen gehören von Anfang an dazu.

Vielfalt zu schätzen, sich auf Augenhöhe zu begegnen, ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, das alles kennzeichnet Inklusion. Dieses selbstverständliche Miteinander gilt für alle Bereiche des Lebens: Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit. Hier gibt es noch viel zu tun: Im Bereich Arbeit zum Beispiel schreitet Inklusion noch sehr langsam voran. Menschen mit Behinderung profitieren kaum von den positiven Arbeitsmarktentwicklungen und sie haben immer noch viel zu wenige Chancen, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen.

Behinderung soll als Teil der menschlichen Vielfalt begriffen werden, jeder Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten ernst genommen werden. Menschen mit Behinderung stärken durch ihre volle Teilhabe unsere Gesellschaft. Zentraler Leitgedanke der Inklusion ist dabei: Nicht der Einzelne muss sich der Gesellschaft anpassen, sondern die Gesellschaft muss sich verändern, damit Menschen mit und ohne Behinderung überall gleichberechtigt teilhaben können.

Weitere Informationen zum Thema gibt es zum Beispiel im Internet auf der Seite www.aktion-mensch.de/inklusion. (Aktion Mensch)
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