Auf die Kleinen

Auf die Kleinen Wie man seit dem "Bayern-Ei"-Skandal weiß, kommen Salmonellen in der Küche häufiger vor, als mancher ahnt. Wegen seiner mitunter gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen hält sich die Beliebtheit des Bakteriums in engen Grenzen. Besonders angewidert zeigte sich die SPD-Abgeordnete Susann Biedefeld . "Ich habe keine Lust, mein Leben mit Salmonellen zu führen", rief sie Umweltministerin Ulrike Scharf zu, die vorher erklärt hatte, dass Salmonellen trotz aller Bekämpfungsmaßnah
Wie man seit dem "Bayern-Ei"-Skandal weiß, kommen Salmonellen in der Küche häufiger vor, als mancher ahnt. Wegen seiner mitunter gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen hält sich die Beliebtheit des Bakteriums in engen Grenzen. Besonders angewidert zeigte sich die SPD-Abgeordnete Susann Biedefeld . "Ich habe keine Lust, mein Leben mit Salmonellen zu führen", rief sie Umweltministerin Ulrike Scharf zu, die vorher erklärt hatte, dass Salmonellen trotz aller Bekämpfungsmaßnahmen doch irgendwie zum Leben dazugehören. Es ist dann noch viel von Tierwohl und Salmonellen-Freiheit die Rede. Nach den Wünschen der Salmonelle hat natürlich niemand gefragt. Wie immer: Alle auf die Kleinen! (jum)

Auf den Dialekt

Als der vor fünf Jahren gestorbene Grüne Sepp Daxenberger 1991 seine erste Plenarrede in akzentfreiem Oberbairisch hielt, gab es aus der CSU-Fraktion Zwischenrufe, er möge sich doch verständlich ausdrücken. "I bin der Meinung, mir san im boarischen Landtag, und da wern mir ja noch hoffentlich einigermaßen Mundart reden dürfen", konterte Daxenberger damals trocken. Inzwischen hat sich der Landtag ganz offiziell der Förderung der Dialekte verschrieben. Diese seien keinesfalls Sprachen zweiten Ranges, sondern ein kultureller Schatz, den es zu pflegen gelte, sagte Vizepräsident Reinhold Bocklet (CSU). Wie sich doch die Zeiten ändern. (jum)

Auf die Pelle

Die Grüne Claudia Stamm war noch nie eine Freundin von Behördenverlagerungen. Sie hält sie für zu teuer und nutzlos. Ihre Einschätzung bestätigt sieht Stamm in der Antwort von Heimatminister Markus Söder auf ihre Anfrage. Darin verweist dieser nur allgemein auf die Entlastung der Ballungs- und die Förderung der ländlichen Räume, kann zu Kosten und Nutzen der an gekündigten Verlagerungswelle aber keine konkreten Zahlen nennen. Genau das fordert Stamm, sonst dürfe der Landtag für das Projekt keine Mittel freigeben. "Blankoschecks sind im Haushaltsrecht nicht vorgesehen", mahnt sie. Söder kann die Kritik gelassen nehmen. Denn das Haushaltsrecht sieht auch kein Veto-Recht für Grüne vor. (jum)
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