Aus Angst vor Russland: 140 Waffen im Keller

Aus Angst vor Angriffen aus Russland hat ein Mann (59) aus Niederbayern ein umfangreiches Waffenarsenal in einem "privaten Atombunker" angelegt. Bei der Durchsuchung des selbstgebauten Kellerraumes im Landkreis Kelheim entdeckten die Beamten mehr als 140 Waffen sowie einen Zentner Material zur Sprengstoff-Herstellung, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Freitag mit. Das Amtsgericht Regensburg erließ Haftbefehl gegen den Mann, der für die Waffen keine Erlaubnis vorlegen konnte. "Nach jetzigem Ermittlungsstand ist ein extremistischer Hintergrund nicht erkennbar", betonte das LKA.

Nach eigenen Angaben wollte der 59 Jahre alte Elektriker sich und seine Familie in dem Bunker vor Angriffen aus Russland schützen. Er hatte dort auch größere Lebensmittelvorräte angelegt und eine Luft- und Wasseraufbereitungsanlage gebaut.
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