Aus dem Ausschuss

Defi für die Wasserwacht

Die Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck benötigt für ihre Schnelleinsatzgruppe einen Defibrillator, der 1188 Euro kostet. Der Hauptausschuss entschied, dass die Anschaffung mit 600 Euro bezuschusst wird, den Rest steuert die Volks- und Raiffeisenbank bei. (e)

Gewinn statt Verlust

Günter Karzmarczyk, der den Eigenbetrieb Wasser und Energie Kümmersbruck (WEK) leitet, legte dem Hauptausschuss den Jahresabschluss 2013 vor. Bei einer Bilanzsumme von 2 994 742 Euro (Vorjahr 3 078 446 Euro) weist das Zahlenwerk einen Gewinn von 8769 Euro (Vorjahr 13 385 Euro) aus. Gemäß Wirtschaftsplan war sogar ein Jahresverlust von 54 000 Euro prognostiziert worden. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte das Unternehmen acht Mitarbeiter, die Personalkosten gab Karzmarczyk mit 328 143 Euro (Vorjahr 323 156 Euro) an. Der Anteil des Eigenkapitals an der bereinigten Bilanzsumme beträgt laut Karzmarczyk 46 Prozent und "ist als angemessen zu beurteilen".

Die Ertragslage im Betriebszweig Wasserversorgung sei nicht ausreichend gewesen, erfuhr der Ausschuss. Es habe sich ein Fehlbetrag von 34 000 Euro errechnet (Vorjahr 4000 Euro Überschuss). Die Ertragslage in der Nahwärmeversorgung beschrieb Karzmarczyk als gut: Er träge von 232 000 Euro (Vorjahr 224 000 Euro) standen Aufwendungen von 212 000 Euro (Vorjahr 222 000 Euro) gegenüber, so dass ein Überschuss von 20 000 Euro (Vorjahr 2000 Euro) erzielt werden konnte. Gut sei die Ertragslage bei den Erneuerbaren Energien (Photovoltaikanlage). (e)

Bei "Seniorenmosaik"

Zugestimmt wurde einer Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hirschwald, genau gesagt mit der Nachbarschaftshilfe "Seniorenmosaik". Der Naturpark soll Träger einer Koordinierungsstelle sein, die im Rathaus Kümmersbruck ihren Sitz haben wird. Das Projekt soll zunächst auf zwei Jahre angelegt werden. Für derartige Vorhaben gibt es das Förderprogramm "Bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfe" des Arbeits- und Sozialministeriums mit dem Titel ". Eine Sitzung aller teilnehmenden Kommunen ist am Mittwoch, 12. November, in Ensdorf. (e)

Vorbild bei der Förderung

Bürgermeister Roland Strehl verlas am Ende der Hauptausschusssitzung ein Schreiben des ASV Haselmühl. Darin bedankt sich dessen Vorsitzender Peter Meier ausdrücklich für die Zuschüsse, die der ASV heuer von der Gemeinde bekommen habe, immerhin rund 6000 Euro. Dies helfe dem Verein, die Herausforderungen leichter zu stemmen". "In dieser Beziehung ist die Gemeinde ein Vorbild für den gesamten Landkreis", so Meier. (e)
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