Aus dem Gemeinderat

Für den Kindergarten St. Josef wurden für das Jahr 2015/2016 bei sechs Kindern Leistungen der Eingliederungshilfe für die integrative Betreuung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder beantragt. Aufgrund der bereits 2014/2015 entsprechend betreuten fünf Sprösslinge gilt St. Josef als integrative Kita.

Sowohl der Zeitaufwand als auch die einzelfallbezogene Förderung stellten die Einrichtung vor große Herausforderungen und ließen auch das Personal an seine Grenzen stoßen, teilt die Kirchenstiftung St. Jakobus als Träger mit. Deshalb sei geplant, eine Fachkraft für Integration (z.B. staatlich anerkannter Heilpädagoge oder Heilerziehungshelfer) mit einer Wochen-Arbeitszeit von derzeit 20 Stunden einzustellen. Dies soll dann jährlich dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Von den Kosten von rund 22 000 Euro würden 40 Prozent auf den Markt Hahnbach entfallen. Bürgermeister Bernhard Lindner teilte mit, dass es sich um die erste Einrichtung im Landkreis handelt, die sich konkret mit der Einstellung einer Fachkraft für Integration beschäftigt. Um der gegenwärtigen Situation Rechnung zu tragen, befürwortete das Gremium diesen Plan.

Die Haushaltsüberschreitungen von 2013, die der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss festgestellt hatte, wurden nachträglich genehmigt. Die Feststellungen nahm der Rat zur Kenntnis.

Bürgermeister Lindner teilte dem Gremium mit, dass sich der eigenwirtschaftliche Ausbau des Breitbandnetzes durch die Firma Jobst aus Gründen der Finanzierung verzögert - von 30. Juni auf 15. Dezember. Er sei nun aber gesichert. Das Fördervolumen des KernwegenetzProgramms wurde durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz von 1,1 auf 0,75 Millionen Euro reduziert. Dadurch fallen weitere Wege aus der Umsetzung. (ibj)
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