Aus dem Ursensollener Gemeinderat

Drei Ideen für die Krippe

Nachdem der Gemeinderat in seiner vorangegangenen Sitzung bereits mehrheitlich den Neubau einer Kinderkrippe mit Platz für Gemeinde-Sitzungssaal und Trauzimmer beschlossen hatte, präsentierten nun drei Architekturbüros ihre Entwürfe. Vorgabe war ein Neubau für eine Krippen-Gruppe. Soweit erforderlich, etwa durch ein neues Baugebiet, wäre bei allen Entwürfen auch der Anbau einer zweiten Gruppe möglich. Bis zur nächsten Sitzung soll eines der Büros den Zuschlag bekommen.

Abwassergebühr ändert sich

Die Gemeinde erhebt derzeit Abwassergebühren nur für eingeleitete Schmutzwasser nach dem Maßstab des verbrauchten Frischwassers. Ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs erfordert Änderungen: Macht Regenwasser mehr als zwölf Prozent an der gesamten Abwasseranlage aus, muss die Abwassergebühr getrennt, nach Schmutz- und Niederschlagswasser, erhoben werden. Deshalb beschlossen die Räte, mit einer neuen Globalberechnung die gesplittete Abwassergebühr einzuführen. Diana Dräger vom Büro Schneider & Zajontz aus Greding erläuterte dem Gemeinderat und den Zuhörern, dass die zwölf-Prozent-Hürde regelmäßig erreicht werde: Eine gesplittete Gebühr sei damit unumgänglich. Eine gezielte Berechnung für die Gemeinde im Vorfeld ist nötig.

Betroffen sind alle Anschließer an das öffentliche Kanalsystem. Die Einführung des Abwassersplittings ist über ein Selbstauskunftverfahren möglich. Für den Großteil der Haushalte dürfte es betragsmäßig nur zu geringfügigen Anpassungen kommen, meinte die Expertin. Manche könnten auch von der Umstellung profitieren. Für Grundstücke mit großen Versiegelungsflächen würden künftig allerdings höhere Beiträge fällig. Bürgerversammlungen und Infoveranstaltungen sollen die Ursensollener zeitnah informieren. (srö)
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