Aus dem Vilsecker Stadtrat

Mit einem Verlust von 66 927 Euro bezifferte Bürgermeister Hans-Martin Schertl die Ertragslage 2013 der Wasserversorgung. Im Vorjahr betrug der Verlust 10 808 Euro.

Die betrieblichen Erträge verringerten sich wegen der niedrigeren Erlöse aus dem Wasserverkauf und ebenfalls gesunkenen Einspeisevergütungen aus der Stromversorgung um 53 000 auf 563 000 Euro. Die rückläufige Wasserabgabemenge bezieht sich laut Schertl nahezu vollständig auf den geringeren Verbrauch im Südlager Vilseck, der auf die Truppenverlegung Mitte des Jahres 2013 zurückzuführen sei.

Der Stadtrat hatte gegen den Jahresabschluss mit einer Bilanzsumme von 2 812 980 Euro und einem Verlust von 66 926 Euro keinerlei Einwände und segnete ihn ab.

Acht Liegenschaften hat die Stadt über das Gemeindegebiet verteilt, die mit Gas versorgt werden: Rathaus, Zehentkasten, Kasten Nordost, Freibad, altes Feuerwehrhaus, alte Schule Sorghof, altes Gemeindehaus Sorghof, Spitalgebäude Vilseck.

Für sie mussten 2013 nach einem Gesamtverbrauch von 504 704 Kilowattstunden 33 356 Euro gezahlt werden. Der bisherige Lieferant Eon hat ein neues Angebot abgegeben, die Stadt wechselt aber ab November zu den Stadtwerken Amberg. Die Einsparung betrage voraussichtlich 5000 bis 6000 Euro pro Jahr.

Hans-Martin Scherl würdigte zudem die Verdienste des Geschäftsstellenleiters Peter Mallmann, der sich nach 48 Jahren und sechs Wochen bei der Stadt Vilseck in den Ruhestand verabschiedet hat. (e)
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