Aus der Diskussion

Der Diskussion im Ausschuss war zu entnehmen, dass bereits mit potenziellen privaten Investoren gesprochen wurde. Interessenten für ein Wohnprojekt gebe es. Zuerst müsse die Gemeinde es aber überhaupt auf den Weg bringen.

Stefan Roggenhofer (CSU) wies darauf hin, "dass eine genaue Festlegung für den einen oder anderen Bedarf derzeit noch gar nicht gemacht werden kann". Karola Hirsch (CSU) wollte erst einmal "den Bedarf abchecken". Monika Paintner (CSU) brachte eine ganz andere Variante ins Spiel. Sie kann sich vorstellen, dass die Gemeinde eventuell "besser dran ist, wenn sie bestehende, ältere Häuser umbaut". Paintner zielte damit in Richtung Senioren-Wohngemeinschaften. Abgesehen davon gibt sie der seniorengerechten Variante den Vorzug vor der betreuten.

Josef Flierl (SPD) bezeichnete den Standort zwischen AWO-Heim und Rathaus als ideal. Die Gemeinde sollte betreutes, aber auch behindertengerechtes Wohnen anbieten. Flierl wies auf mögliche Gesellschaftsformen, Miete oder Eigentum, hin. "Schlecht wären Eigentumswohnungen", fand Veronika Frenzel (SPD). Man müssen den Senioren Appartements zur Miete bieten, meinte Renate Amrhein (CSU). Frenzel schlug vor, eine ähnliche Einrichtung in Hirschau zu besichtigen, was der Ausschuss auch tun will. "Es geht wohl Richtung Eigentumerwerb", lautete das Fazit von Bürgermeister Strehl.

Fest steht, dass die Gemeinde vorhat, mittelfristig eine Wohnanlage für Senioren mit verschiedenen Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen zu schaffen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. (e)
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.