aus Schottland
Separatisten-Virus

Separatisten-Virus aus Schottland Reisen bildet bekanntlich. Insofern hat der CSU-Abgeordnete Steffen Vogel die jüngste Fraktionsfahrt nach Schottland zur Erweiterung seines Horizonts genutzt. Die Schotten streben ja mit einiger Macht die Unabhängigkeit von Großbritannien an, und im persönlichen Kontakt hat sich Vogel mit dem Separatisten-Virus angesteckt. Derart infiziert plädierte er via Facebook für den "Ausstieg" Bayerns aus der Bundesrepublik. Mit einer weiß-blauen Unabhängigkeit v
Reisen bildet bekanntlich. Insofern hat der CSU-Abgeordnete Steffen Vogel die jüngste Fraktionsfahrt nach Schottland zur Erweiterung seines Horizonts genutzt. Die Schotten streben ja mit einiger Macht die Unabhängigkeit von Großbritannien an, und im persönlichen Kontakt hat sich Vogel mit dem Separatisten-Virus angesteckt. Derart infiziert plädierte er via Facebook für den "Ausstieg" Bayerns aus der Bundesrepublik. Mit einer weiß-blauen Unabhängigkeit von denen da in Berlin ginge es den Bayern doch gleich viel besser, fieberte Vogel. Mehrheitsfähig ist er damit in der CSU nicht. Trotzdem sollte die Fraktionsspitze die nächste Info-Fahrt vielleicht nicht gerade nach Katalonien planen. Akute Infektionsgefahr! (jum)

Internet-Sperre aus Erfahrung

In Sachen WLAN ist der Landtag vorbildlich. Noch im hintersten Winkel des Hohen Hauses haben die Abgeordneten mit ihren Smartphones, Tablets und Laptops Zugriff aufs Internet. Bayerns "Chief Information Officer" Markus Söder findet das grundsätzlich gut, wenn da nicht die Nebenwirkungen wären. Die ständige Online-Verfügbarkeit verleitet schließlich dazu, das auch zu nutzen - selbst während der Sitzungen. Mails checken, das Facebook-Profil schärfen oder den Status der letzten Bücherbestellung prüfen - die Verlockungen sind vielfältig. Eingedenk dessen hat Söder Verständnis für seinen Bildungskollegen Ludwig Spaenle , den Schulen flächendeckend freies WLAN vorerst zu verwehren. Damit Schüler nicht im Unterricht auf dumme Gedanken kommen. (jum)

Lärm wie aus einem Presslufthammer

Man könnte ihn für eine Erfindung des Großhumoristen Loriot halten, doch es gibt ihn wirklich: Den Laubbläser. Und wie! Mitunter lauter als Presslufthämmer sind die Teile, die mit dem Herbstwind darum streiten, wer die gefallenen Blätter am schönsten sinnfrei durch die Luft wirbeln kann. Der Freie Wähler Benno Zierer will den Geräten nun an den Kragen. Er fordert verbindliche Lärmgrenzwerte für Laubbläser, ähnlich denen für Rasenmäher. Damit das beruhigende Rascheln fallenden Laubs nicht vom nervigen Gedröhne der Blasmonster übertönt wird. (jum)
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