Ausbau mit Rekordwert - Massiver Rückgang bei Solar
Boom bei Windkraft

Der Ausbau der Windkraft in Deutschland hat im Jahr 2014 einen Rekordwert erreicht. Die Zeitung "Die Welt" beziffert den Netto-Zubau neuer Windturbinen mit einer Größenordnung von 3350 Megawatt. Die Mittelfristprognose der deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die auch das Ersetzen veralteter Turbinen durch leistungsstärkere berücksichtige, gehe bereits von einem Zubau von 3600 Megawatt (MW) aus.

Der Bundesverband Windenergie (BWE) bestätigte diese Prognose. Das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz begrenzt den jährlichen Zubau auf 2500 Megawatt im Jahr. Wird der Korridor überschritten, gibt es für alle mehr gebauten Windräder automatisch weniger Geld. Der Austausch alter durch leistungsstärkere Anlagen wird aber nicht in den 2500-Megawatt-Deckel einbezogen.

Dagegen ebbte der Solarboom angesichts deutlich sinkender Vergütungssätze weiter ab. Von Dezember 2013 bis November 2014 seien Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1953 Megawatt neu errichtet worden, teilte die Bundesnetzagentur mit. Damit sei der Zubau im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent zurückgegangen nach einem Rückgang um 57 Prozent im Jahr zuvor.
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