Auto erfasst sechsjähriges Mädchen - Schwere der Verletzung unklar
Mit dem Hubschrauber in Klinik

Direkt vor dem Erbendorfer Rathaus erfasste das Auto das kleine Mädchen. Die Polizei ermittelt, welche Schuld die Fahrerin am Unfall trägt. Bild: rw
Erbendorf. (wüw) Der Rettungshubschrauber Christoph 80 musste am Freitagnachmittag ein sechsjähriges Mädchen nach einem Verkehrsunfall ins Klinikum nach Regensburg bringen. Wie die Polizei meldet, hatte eine 51-Jährige das Kind gegen 13.30 Uhr mit dem Auto erfasst. Das Mädchen war nach dem Unfall in der Bräugasse nicht bei Bewusstsein. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Die Erbendorferin war mit ihrem Auto vom Unteren Markt nach links in die Bräugasse abgebogen. Dort wollte das kleine Mädchen etwa 20 Meter nach der Einmündung die Straße überqueren und lief auf die Fahrbahn. Es hat dabei "vermutlich nicht auf den fließenden Verkehr geachtet", heißt es im Polizeibericht.

Das Mädchen prallte seitlich gegen das Auto der Frau und stürzte auf die Fahrbahn. Der Notarzt kümmerte sich anschließend um die Erstversorgung. Weil der Mediziner die Schwere der Verletzungen vor Ort nicht abklären konnten, brachte der Hubschrauber das Mädchen in die Klinik. Die Eltern begleiteten ihre Tochter auf dem Weg dorthin.

Um die Fahrerin kümmerten sich ebenfalls Angehörige. Die Polizei ermittelt derzeit, ob die Frau einen Fehler begangen hat. Das Kind soll laut Polizeibericht "hinter einem im Gegenverkehr fahrenden Pkw auf die Straße" gelaufen sein. Zeugen des Unfalls sollen sich bei der Polizeiinspektion Kemnath, Tel. 09642/92030, melden.
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