Autos teilen

Autos teilen "Ein Tausch-Pkw ersetzt bis zu elf private Fahrzeuge", rechnet Daniel F. Ulrich vor. Nürnbergs Bau- und Verkehrsreferent verweist für diese These auf Studien aus mehreren Städten. Außerdem reduziere Car-Sharing das Parkproblem in Wohngebieten. Die Stadt plant nun sieben "Mobilitätsstationen" mit jeweils zwei bis drei Carsharing-Fahrzeugen. Vorgesehen ist auch, Elektro-Varianten einzusetzen und dafür passende Ladestationen für E-Autos und E-Bikes anzubringen. Doch was macht man mit
"Ein Tausch-Pkw ersetzt bis zu elf private Fahrzeuge", rechnet Daniel F. Ulrich vor. Nürnbergs Bau- und Verkehrsreferent verweist für diese These auf Studien aus mehreren Städten. Außerdem reduziere Car-Sharing das Parkproblem in Wohngebieten. Die Stadt plant nun sieben "Mobilitätsstationen" mit jeweils zwei bis drei Carsharing-Fahrzeugen. Vorgesehen ist auch, Elektro-Varianten einzusetzen und dafür passende Ladestationen für E-Autos und E-Bikes anzubringen. Doch was macht man mit dem Ökogefährt, wenn man vor der Haustür parken will, dafür aber eine Anwohnerberechtigung braucht? Ulrich beruhigt: Für jeden Tausch-Pkw wird ein Bewohnerparkausweis ausgestellt. Den kann man zuvor im Einwohneramt abholen. (gük)

Straßen flicken

Erst die Brücken, nun auch noch die Straßen: Um die bisher notdürftig geflickten Fahrbahnen zu sanieren, sind in den nächsten Jahren zweistellige Millionenbeträge fällig. Dennoch bezweifelte die CSU im Verkehrsausschuss, ob die hohen Ausgaben tatsächlich nötig sind. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) lud deshalb zur Straßenvisite ein, Ortstermin nennen Politiker das. Und die staunten nicht schlecht, was Probebohrungen ans Tageslicht bringen. Bei vielen Fahrbahnen ist der komplette Unterbau kaputt. Bürgermeister Christian Vogel wünscht nun künftig einen regelmäßigen Straßenbericht. Und CSU-Stadtrat Marcus König warnt: "Das muss gemacht werden, sonst werden wir die Straßen irgendwann komplett sperren müssen!" (gük)

Täter schocken

Was ist gelb lackiert und setzt Kriminelle unter Strom? Richtig, die Elektro-Schockpistole der Firma Taser. Kürzlich wurde das Gerät im Polizeipräsidium Nürnberg vorgeführt. Am Ende lagen drei Beamte für kurze Zeit gelähmt auf dem Boden. Warum? Weil fünf Sekunden lang 50 000 Volt durch ihre Leiber geflossen sind. Nach dem Tasern standen die Polizisten aber unverletzt wieder auf. Während die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert, mehr von diesen E-Waffen bei der bayerischen Polizei einzusetzen, wird in Nürnberg noch gründlich geprüft. Denn: "Der Einsatz des Tasers erfordert große Sachkunde und ist nur für Einzelfälle geeignet", betont DPolG-Sprecher Michael Siefener . (gük)
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.