Avsenik hätte seine Freude gehabt

Dass die weltbekannte Oberkrainer-Musik von Slavko Avsenik auch in der Oberpfalz viele Freunde hat, zeigte der Besuch des Open-Air-Konzerts in der Waldschänke Am Hirschpark in Heinzhof. Schwungvolle Musik servierten die Original Oberkrainer Freunde.

Ein begeistertes Publikum hatte sich eingefunden, das bei jeden Stück mitging. Egal, ob beim legendären Trompetenecho, der Polka von der guten alten Zeit oder dem Bravourstück "Es ist so schön, ein Musikant zu sein", bei "Hinterm Hühnerstall", "Franz der Maurergsell", den "Glocken der Heimat" oder dem Walzer vom schönen Land Krain.

Für Jonas Tauber (Trompete), Moritz Rothmeier (Klarinette), Simon Schmidt (Akkordeon), Gerald Kiebhan (Bariton und Kontrabass) und Stefan Schmidt (Gitarre) war es tolles Heimspiel, das sie mit einem Kantersieg für ihre Musikrichtung entscheiden konnten. Die fünf sahen richtig fesch aus mit ihren Krachledernen und den Leibchen mit Silberknöpfen, die einen in Haferlschuhen, die anderen mit hohen Schaftstiefeln.

Kein Wunder, dass sich von ihrer Musik besonders die Damenwelt begeistert zeigte. Da musste das Quintett schon das eine oder andere Mal einen Extrawunsch erfüllen und manches Stück nochmals in den Heinzhofer Nachthimmel hineinspielen.

Die Original Oberkrainer Freunde überzeugten nicht nur mit Musik und Gesang, sondern auch mit Witz und Geschichten. Die erzählte der Hohenburger Jonas Stauber, der Chef der Truppe und Moderator, und der ist wahrlich nicht aufs Maul gefallen. Alles sei erlaubt, meinte er frech - wobei er sicherlich das Mitklatschen und Mitschunkeln gemeint hatte.

Großen Beifall gab es zum Schlus für das Ensemble und speziell für Moritz Rothmeier und seine Klarinettenpolka "Der Wind bringt dir mein Lied". Die Melodie war aber auch von Wehmut getragen, mit Tönen, die der Abendwind leicht mit auf die Reise nimmt.
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