Babette Hösl feierte 80. Geburtstag - In der Großfamilie packt sie eifrig mit an
"Gute Seele" der Gastwirtschaft

Schwiegertochter Ingrid, Sohn Josef und Bürgermeister Markus Bauriedl (von rechts) gratulierten Babette Hösl (Vierte von links) mit Sohn Hans (links), Tochter Marianne und den beiden Urenkeln Julia und Martin (Mitte). Bild: fjo
"Seit neuem lernt sie auch noch Englisch", scherzte Sohn Josef Hösl, als die Jubilarin aus ihrem Leben erzählte. Urenkelin Julia macht es möglich, dass Babette Hösl viel Spaß daran hat, wenn die "Junge" die Lehrerin mimt und sie eifrig versucht, das Vorgegebene nachzusprechen.

"Die Aussprache hört sich noch ein bisschen zu bayerisch an", bemängelte Julia. Der 80. Geburtstag wurde am Montag mehr als standesgemäß gefeiert. Bis heute ist die Jubilarin die "gute Seele" der beliebten Gastwirtschaft, in die sie 1955 einheiratete. Nicht nur in der Küche hilft sie zu jeder Tages- und Nachtzeit noch immer liebend gern.

Rüstig, fit und umsichtig

So auch bei der Geburtstagsparty: Ein hausgemachter Kartoffelsalat mit Apfelstückchen - nach dem ureigenen Rezept - durfte auf dem Speiseplan nicht fehlen, mit dem alle Gäste regelrecht verwöhnt wurden. Dafür stand sie seit dem frühen Morgen in der Küche, schälte Kartoffeln und würfelte die Äpfel aus dem eigenen Hausgarten. Rüstig, fit und umsichtig packt sie auch so tagtäglich im Haushalt der Großfamilie mit vier Generationen immer noch an, bügelt, wäscht und strickt mit großer Leidenschaft. Spaziergänge im idyllisch gelegenen Heimatdorf liebt sie ebenso. Ihre Kinder- und Jugendzeit erlebte das Geburtstagskind in Pleystein. Hier wurde sie als Babette Zeller geboren. Während die beiden Schwestern zum Kreise der Geburtstagsgesellschaft zählten, sind die beiden Brüder bereits verstorben; einer davon fiel im Zweiten Weltkrieg. Auch ihren Ehemann musste sie nach kaum 21 Ehejahren 1976 zu Grabe geleiten. Die Kinder, Josef, Hans und Marianne, entstammen der glücklichen Verbindung. Sechs Enkel sind ihre Freude, und neben Julia gibt es auch noch Urenkel Martin. Auf beide blickt sie mit großem Stolz. Gehörte zum Gasthof von jeher auch eine Landwirtschaft, so gesellten sich auf Initiative der Jubilarin ab 1968 die ersten "Hausgäste", wie sie ihre Urlauber bezeichnet, dazu. Groß ist die Stammkundschaft, die dem Haus immer wieder mit großer Treue das Vertrauen ausspricht.

Zum Jubeltag übermittelte auch zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl die Glückwünsche der Marktgemeinde. Für die Pfarrei Miesbrunn gratulierte Stadtpfarrer Pater Hans Ring aus Pleystein.
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