Bahngewerkschaft EVG will sich vorerst zurückhalten
Keine Warnstreiks

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat Warnstreiks bei der Bahn für die nächsten Tage ausgeschlossen. Beide Seiten wollten am Mittwoch nächster Woche eine Lösung in dem Tarifkonflikt erreichen, sagte die EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Freitag in Berlin. "Wenn wir dort nicht erfolgreich sind, gibt es immer noch die Möglichkeit, Warnstreiks zu machen." Sie sei aber zuversichtlich, dass es am Mittwoch zu einer Einigung komme. "Wir sind eigentlich kurz vor dem Ziel", sagte Rusch-Ziemba nach einer nächtlichen Verhandlungsrunde mit der Bahn. Man habe sich vertagt, weil die Arbeitgeberseite die Möglichkeit brauche, sich im Vorstand abzustimmen. Unterdessen griff der CDU-Sozialexperte Karl Schiewerling den Schlichter im Bahn-Tarifkonflikt, Bodo Ramelow (Linke), an. Ramelow hatte Bahn und Bundesregierung scharf kritisiert. Er habe sich sehr gewundert, dass Ramelow seine Schlichtung damit beginne, dass er eine Seite heftig beschimpfe, sagte Schiewerling im Bundestag. (Seite 9)
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.