Bambini und ihre Eltern spenden Kleidung und Spielzeug für Flüchtlinge: "Welcome-Challenge" der ...
Schon ganz Kleine haben ein großes Herz

Mit außerordentlichem Engagement haben sich die Eltern der Bambini-Fußballer der SpVgg Ebermannsdorf an der sogenannten "#WelcomeChallenge" beteiligt, die in den sozialen Medien um Unterstützung von Asylbewerbern wirbt.

Lauter hochwertige Gaben

Durch einen Aufruf von Bambini-Trainer Max Schobert an die Eltern seiner Fußballschützlinge kam innerhalb weniger Tage ein ganzer Transporter voll hochwertiger Kleidung und Spielsachen zusammen. Diese übergab der Initiator jetzt im Namen aller Eltern an seinen Trainerkollegen Andreas Denk, der bei den Johannitern in Ostbayern in die Betreuung von Flüchtlingen eingebunden ist.

"Was hier zusammengekommen ist, macht mich einfach sprachlos. Ich bin richtig stolz auf die Eltern, aber auch auf die Bambini selbst, die bereitwillig sogar richtig tolle Kuscheltiere und qualitativ wertvolles Spielzeug geschenkt haben", sagte Denk. Schobert erklärte, dass dies erst die erste Welle gewesen sei: "Viele Eltern haben in den ersten drei Tage so viel gebracht, dass der halbe Keller voll stand. Und einige haben bereits angekündigt, dass sie noch mehr zusammen suchen werden. Das ist einfach großartig - Danke!"

Ganzes Leben im Rucksack

Denk brachte die Güter direkt zu der Flüchtlingsunterkunft in der Regensburger Clermont-Ferrand-Halle, in der die Johanniter seit Wochen die Einsatzleitung bei der Betreuung der Flüchtlinge haben. In der sanitätsdienstlichen Betreuung wechseln sich Hilfsorganisationen ab.

Die Johanniter stemmen neben der Essensausgabe auch Warenlogistik und Kinder-Betreuung. Denk erklärt: "Viele Familien kommen hier mit gerade mal einem Rucksack aus Syrien an. Sie hatten alles - jetzt haben sie nichts mehr. Da kommen jeder Teddy, jedes T-Shirt oder auch ein paar Schuhe bei Menschen an, die es wirklich brauchen können."
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