Banküberfall: Verdächtige in Haft
Aus der Region

Weiden. (ca) Die tschechischen Behörden haben drei Männer in Haft genommen, die im Verdacht stehen, den Banküberfall in Tännesberg im September verübt zu haben. Es handelt sich um drei tschechische Staatsangehörige, die im Nachbarland wegen anderer Delikte belangt werden. Oberstaatsanwalt Rainer Lehner kündigte für heute eine Presseerklärung der Weidener Staatsanwaltschaft an. Die Kripo Weiden hatte nach dem Überfall am 7. September mit einer eigenen Ermittlungsgruppe ermittelt. Zwei maskierte Täter hatten eine Filiale der Sparkasse in der Ortsmitte von Tännesberg (Kreis Neustadt/WN) überfallen und das Personal mit vorgehaltenen Waffen zur Herausgabe von Geld gezwungen. Im Schalterraum befanden sich auch Kunden. Die Täter flohen in einem Wagen, den ein Dritter steuerte.

Fast acht Jahre Haft gefordert

Amberg/Schwandorf. (hou) Weil er seine Mutter durch Brandstiftung töten wollte, soll ein 34-Jähriger aus dem Raum Neunburg vorm Wald (Kreis Schwandorf) sieben Jahre und sieben Monate in Haft. Vor dem Amberger Schwurgericht hielt es die Staatsanwältin Franziska Bücherl für erwiesen, dass der Mann Feuer an einer Haustreppe legte, obwohl er wusste, dass die im Obergeschoss wohnende 60-Jährige keine Fluchtmöglichkeit gehabt hätte. Dass die Flammen von selbst erloschen, schrieb die Anklagevertreterin einem glücklichen Umstand zu. Der 34-Jährige hatte zuvor seine persönlichen Sachen gepackt, er nahm drei Hunde mit und flüchtete betrunken mit einem Auto, das seinem kurz zuvor gestorbenen Vater gehörte. Nach dessen Tod war er zunehmend dem Alkohol verfallen, schottete sich von der Außenwelt ab. Verteidigerin Claudia Schenk (Regensburg) forderte zwei Jahre Haft mit Bewährung. Das Urteil wird am Freitag verkündet.
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